Berliner Amtsärzte gehen Inzidenz-Fetisch an: „Bildet nicht das Infektionsgeschehen ab“

24. Februar 2021
Berliner Amtsärzte gehen Inzidenz-Fetisch an: „Bildet nicht das Infektionsgeschehen ab“
National
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Berlin. Eine der zentralen Säulen der Corona-Repressionen wankt: die Berliner Amtsärzte sind offenbar nicht länger bereit, den sogenannten „Inzidenz“-Wert – eine reine Phantasiezahl ohne Aussagekraft – als Basis für weitere Lockerungen zu aktzeptieren. Es sei „nicht zielführend, Eindämmungsmaßnahmen an Inzidenzen von 20/35/50“ zu koppeln, heißt es einer Stellungnahme aller zwölf Berliner Amtsärzte.

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Das Papier wurde am Wochenende als Stellungnahme an die Senatskanzlei geschickt. „Diese Inzidenzen bilden nicht das wirkliche Infektionsgeschehen ab“, schreiben die Amtsärzte.

Die Zahlen seien vielmehr von Testkapazitäten und dem Testwillen der Menschen abhängig. „Dadurch kommt es zu Schwankungen, die nicht die infektiologische Lage widerspiegeln.“ Es sei ein Unterschied, ob Inzidenzen durch Cluster-Ausbrüche oder breite Durchseuchung zustande kämen und auch, welche Altersgruppen infiziert seien, argumentieren die Mediziner. Stattdessen schlagen sie vor, Maßnahmen nach den möglichen Konsequenzen einer Erkrankung auszurichten.

Sie wollen „intensive Maßnahmen der Infektionsprävention“ für Alte und Kranke und gleichzeitig eine Abmilderung der Maßnahmen für andere Gruppen wie Schulkinder. Es soll deshalb in Zukunft eine nach Alterskohorten ausgerichtete Inzidenzanalyse als „Frühwarnsystem“ geschaffen werden. Es sei ein „großer Unterschied“, ob eine Sieben-Tages-Inzidenz von 50 herrsche, alle Infizierten symptomfreie Kinder seien und die über 80-Jährigen schon durchgeimpft wären oder ob bei einer Inzidenz von 50 vor allem Risikogruppen betroffen seien.

Danach müßte man auch die politischen Maßnahmen ausrichten. Sogenannte „NoCovid“-Strategien kritisieren die Amtsärzte scharf. Diese würden „den Lebenswirklichkeiten nicht gerecht“, heißt es. (rk)

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