Boris Palmer schreibt der Kanzlerin: „Das Sterben der Innenstädte ist in vollem Gange“

19. Februar 2021
Boris Palmer schreibt der Kanzlerin: „Das Sterben der Innenstädte ist in vollem Gange“
National
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Tübingen. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer hat sich – zusammen mit zwei weiteren schwäbischen Amtskollegen – in einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Merkel gewandt und warnt vor dem Sterben deutscher Innenstädte. Der Lockdown treibe immer mehr Betriebe in die Insolvenz.

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Der Brandbrief gilt nicht nur der Kanzlerin, auch Vizekanzler Olaf Scholz sowie Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann werden adressiert. „Das Sterben der Innenstädte ist in vollem Gange“, warnt Palmer. Die Aufgabe, die Innenstädte wegen des Lockdowns vor dem Sterben zu retten, sei „von herausragender Bedeutung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“ und könne nicht mehr warten.

Zudem stellte der Tübinger OB weitreichende Forderungen: er wünsche sich schnelle Handlungen und baldige Öffnungen. Ansonsten habe der Handel in den Stadtzentren keine Perspektive mehr. Die versprochenen Finanzhilfen kämen zu spät und seien „nicht existenzsichernd“.

„Uns erreichen verzweifelte Berichte von Gewerbetreibenden und Kulturschaffenden“, schreibt Palmer weiter. Wenn die Politik jetzt nicht handelt, drohen „Leerstände und öde Schlafstädte“, prognostiziert er. Deshalb schlage er vor, daß Städte mit einer Inzidenz unter 35 sofort den Anfang machen und Innenstadtbezirke komplett öffnen dürfen, so der Tübingen-OB. Einlaß in Geschäfte, Restaurants und Kultureinrichtungen sollte allerdings nur erhalten, wer einen Nachweis für einen negativen Test sichtbar mit sich führt. Dafür sollen Teststationen an Innenstadt-Zugängen errichtet werden. (rk)

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4 Comments

  1. edelweiß schreibt:

    Wahlkampf-Gedöns – ein Grüner mal gegen Verbote.
    Er weiß doch genau, daß Briefeschreiben ins Kindesalter gehört und falls überhaupt irgendwie im Kanzleramt vom letzten Atlatus zur Kenntnis genommen höchstens als Fanpost für Merkel gewertet wird,
    aber niemals auch nur im nanobereich Wirkung hat.

  2. Alles dieselbe Mischpoke schreibt:

    Also im Grunde dasselbe wie bisher, aber in grün: Ohne Test (oder Impfpass?) kein Zugang zur Stadt:Wer sich also nicht andauernd in der Nase herumstochern lassen will, muss draussenbleiben! Da kann man nur sagen: macht euren Dreck alleine!
    Die Impfverweigerer sollten sich rechtzeitig organisieren und Selbstversorgungsstrukturen/ Ausweichmöglichkeiten schaffen.
    Sollen Palmer & Co. doch zusehen wie sie mit offenen Geschäften aber ohne Kunden klarkommen.
    Und noch etwas: Wieso wird kein negativer Tuberkulose/AIDS/ etc.- Test verlangt? Sind ja auch – erwiesen – ansteckende Krankheiten?

  3. Kalle schreibt:

    Zumindest beweist das, daß mit dem Parteieintritt bei den Grünen nicht automatisch die Amputation des Gehirns und die Entsorgung des Charakters erfolgt. Somit haben die übrigen Grünen keine Entschuldigung für ihr Treiben..

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