Die Corona-Politik spaltet Europa: Tschechen und Tiroler protestieren gegen Einreiseverbote

18. Februar 2021
Die Corona-Politik spaltet Europa: Tschechen und Tiroler protestieren gegen Einreiseverbote
International
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Prag/Wien/München. So spaltet die Corona-Politik Europa: wegen der von der bayerischen Söder-Staatsregierung verhängten Einreisesperren aus Tirol und der Tschechischen Republik regt sich in beiden Ländern jetzt massiver Unmut.

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In der Tschechischen Republik fordert eine Protestbewegung jetzt sogar „Vergeltungsmaßnahmen“. Man rufe die Regierung in Prag dazu auf, die Grenzen für Deutsche komplett zu schließen, heißt es in einem auf Facebook verbreiteten Aufruf.

Auch tschechisches Gesundheitspersonal, das in Sachsen und Bayern arbeite, solle am Grenzübertritt gehindert und in heimischen Krankenhäusern eingesetzt werden. „Die Deutschen verteidigen ihre eigenen nationalen Interessen, und wenn unsere Regierung Führungsstärke zeigen würde, täte sie das auch“, heißt es.

Hinter dem Aufruf steht die Bewegung „Chcipl Pes“, die sich für die Lockerung der Corona-Maßnahmen einsetzt. Sowohl Regierungs- als auch Oppositionspolitiker in Prag halten sich bisher mit Äußerungen zur Einstufung der Tschechischen Republik als sogenanntes Virusvariantengebiet zurück.

Auch aus Tirol kommen Unmutsäußerungen über das bayerische Corona-Regime. Der dortige Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat am Dienstag erneut gegen die deutschen Einreiseverbote protestiert. Er erwarte sich vom „Nachbarn Bayern eine verhältnismäßige Vorgangsweise anstatt diskriminierender Schikanen“ für Arbeitnehmer in Bayern und Tirol, sagte er. Daß die Grenzschließungen nicht mit EU-Grundsätzen vereinbar seien, zeige auch der Protest der EU-Kommission.

Diese sei „zu Recht“ der Ansicht, daß die „Maßnahmen verhältnismäßig und nicht diskriminierend sein müssen“, Reiseverbote sollten zudem vermieden werden. Dies sei eine „klare Abfuhr für den Kurs Deutschlands und Bayerns, der auch im eigenen Land nicht mehr geteilt wird“. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Spionageabwehr schreibt:

    Eigentlich müssten wir den Amis dankbar sein
    für Corona

    Sonst hätte ihre Migrationswaffe ein ganz anderes Kaliber.
    Also abwarten und Tee trinken.
    Wer Zeit gewinnt,
    hat alles gewonnen.

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