Kanadischer Mediziner widerspricht der Lockdown-Politik: „Zehnmal mehr Schaden als Nutzen“

13. Januar 2021
Kanadischer Mediziner widerspricht der Lockdown-Politik: „Zehnmal mehr Schaden als Nutzen“
International
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Toronto. Ein kanadischer Mediziner widerspricht der in den meisten westlichen Ländern praktizierten Lockdown-Politik. Dr. Ari Joffe ist Spezialist für Infektionskrankheiten am Kinderkrankenhaus Stollery in Edmonton, Kanada, und darüber hinaus Dozent für Kinderheilkunde an der Universität Alberta. Er meldete sich jetzt in einem Interview der kanadischen „Toronto Sun“ mit der provokanten These zu Wort, daß der durch anhaltende Lockdowns verursachte Schaden etwa zehnmal größer sei als der beabsichtigte Nutzen.

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Vor allem die Folgen für die öffentliche Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen seien immens. Es habe eine „schwindelerregende Menge“ an „Kollateralschäden“ gegeben. Joffe wörtlich:

„Es kann vorhergesagt werden, daß sich [Lockdowns] auf viele Millionen Menschen weltweit negativ auswirken werden: Ernährungsunsicherheit (82 bis 132 Millionen Menschen mehr), schwere Armut (70 Millionen Menschen mehr), Müttersterblichkeit und Sterblichkeit bei Kindern unter fünf Jahren durch unterbrochene Gesundheitsversorgung (1,7 Millionen Menschen mehr), Todesfälle durch Infektionskrankheiten aufgrund unterbrochener Gesundheitsversorgung (Millionen Menschen mit Tuberkulose, Malaria und HIV), Schulschließungen für Kinder (mit Auswirkungen auf das zukünftige Einkommensniveau und die Lebenserwartung der Kinder), unterbrochene Impfkampagnen für Millionen von Kindern und Gewalt in der Partnerschaft für Millionen von Frauen.“

In Ländern mit hohem Einkommen seien die negativen Auswirkungen auch durch verzögerte Gesundheitsversorgung, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, Verschlechterung der psychischen Gesundheit sowie vermehrte Todesfälle durch fehlende Verabreichung von Schmerzmitteln gegeben.

Joffe kritisiert insbesondere, daß es seitens der politischen Entscheider offenbar keinerlei Abwägung im Sinne einer Kosten-Nutzen-Analyse gegeben habe. Künftige Lockdowns dürften „nicht allein auf COVID-19-Zahlen beruhen“. (mü)

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