FBI und NSA legen sich fest: Russen stecken hinter massivem Cyber-Angriff

9. Januar 2021
FBI und NSA legen sich fest: Russen stecken hinter massivem Cyber-Angriff
International
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Washington. FBI und NSA laufen sich schon für die nächste Eskalationsrunde im Dauerkonflikt mit Rußland warm, sollte der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden tatsächlich ins Weiße Haus einziehen. Die Bundespolizei und der Abhördienst NSA teilten jetzt in einer gemeinsamen Erklärung mit, daß man Rußland offiziell als mutmaßlichen Urheber des jüngsten massiven Hackerangriffs auf amerikanische Behörden und Unternehmen betrachte.

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Die Sicherheitsbehörden stellen sich mit ihrer Feststellung, daß „vermutlich“ russische Hacker am Werk gewesen seien, klar gegen Äußerungen des amtierenden Präsidenten Donald Trump. Dieser hatte nach Bekanntwerden der Attacke geäußert, daß auch China hinter den Angriffen stecken könne.

Die Attacke war von der IT-Sicherheitsfirma FireEye aufgedeckt worden, die ebenfalls Ziel der Hacker geworden war. Die Angreifer hatten sich über eine Wartungssoftware Zugang zu den Netzen verschafft und waren über Monate unentdeckt geblieben. Der Fall ist damit auch für die amerikanischen Sicherheitsdienste ein peinlicher Rückschlag.

Nach ersten Informationen waren die Hacker unter anderem in Systeme des Finanzministeriums und des Energieministeriums eingedrungen. Jetzt machen sich Beobachter Sorgen, daß sie dabei zum Beispiel Angriffssoftware für Attacken auf das amerikanische Stromnetz eingeschleust haben könnten – dieses ist freilich auch ohne auswärtige Hacker nicht weniger desolat als das europäische, weshalb die Gefahr großflächiger Stromausfälle auch in den USA immer größer wird.

Nach der geltenden US-Militärdoktrin gelten auch Attacken im Cybernet – die in aller Regel nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden können – als Angriff auf die nationale Sicherheit der USA. Während der derzeitige US-Präsident Trump um Entspannung der Beziehungen zu Rußland bemüht war, könnte eine Nachfolgeregierung unter Joe Biden die angeblichen „russischen“ Netz-Attacken als willkommenen Grund benutzen, um die Eskalationsschraube weiter anzuziehen. (mü)

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3 Comments

  1. Altchemnitzer schreibt:

    Die Russen, wahrscheinlich Putin selbst, haben auch die Anzeigetafel zu Gunsten von Schalke manipuliert. Die haben gar nicht gewonnen, vielleicht aber gespielt.

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Wenn man nicht weiß, welche Täter hinter einer massiven Hacker-Attacke (Cyber-Angriff) oder einer anderen Attacke stecken, sollte man zunächst die Frage stellen „Wem nützt das?“ (Beispiel: Giftanschlag auf Nawalny).

    Nun, die Volksrepublik China verfügt ebenso wie Rußland über die technischen Möglichkeiten zu einem solchen Cyber-Angriff. Aber meines Erachtens dürfte Rußland (die Regierung Putin) kein Interesse daran haben, die Beziehungen zu den USA noch weiter zu verschlechtern. Anders die VR China, dieses kommunistische Land ist aus wirtschaftlicher Perspektive der Superkonkurrent zu den USA, die Beziehungen zu selbigen dürften der VR China ziemlich wurscht sein.

    Aber da gibt es ja auch noch den Iran und Nordkorea!

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