ZUERST!-Exklusiv: Russische Soziologen aus libyscher Geiselhaft entlassen

10. Dezember 2020
ZUERST!-Exklusiv: Russische Soziologen aus libyscher Geiselhaft entlassen
International
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Tripolis/Moskau. Laut dem Präsidenten der russischen „Stiftung zum Schutz nationaler Werte“ Alexander Malkewitsch sind die russischen Soziologen Maxim Schugaley und Samer Sueifan nach über einjähriger Gefangenschaft in Libyen freigelassen worden. Dies wurde auch von Michail Bogdanow, dem Sonderbeauftragten des russischen Präsidenten für den Nahen Osten und Afrika und stellvertretenden Außenminister, bestätigt.

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Die beiden Mitarbeiter der Stiftung wurden über ein Jahr (573 Tage) illegal im berüchtigten, libyschen Mitiga-Gefängnis festgehalten, das von der salafistischen Gruppe RADA kontrolliert wird. Die Miliz ist direkt Fathi Baschaga, Innenminister der in Tripolis ansässigen Regierung der nationalen Übereinkunft, unterstellt. Die russischen Behörden erklärten, daß die Freilassung russischer Staatsbürger eine der Hauptbedingungen für Moskaus Beziehungen zur GNA sei.

Die beiden Soziologen forschten in Libyen und wurden im Mai 2019 ohne Vorwarnung in Tripolis von regierungstreuen Milizen verhaftet. Viele Medien berichteten, daß US-Geheimdienste an der Verhaftungsaktion beteiligt gewesen sein sollen. Die Behörden in Tripolis beschuldigten die beiden Geiseln daraufhin der „Einmischung in die inneren Angelegenheiten Libyens“, obwohl Maxim Schugaley und Samer Sueifan ihre Forschungen legal durchführten und keine Gesetze verletzten. (CF)

 

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