Islamistischer Mordfall Samuel Paty: Fast 800 Schweigeminuten wurden gestört

8. Dezember 2020
Islamistischer Mordfall Samuel Paty: Fast 800 Schweigeminuten wurden gestört
International
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Paris. Darüber berichteten die linkslastigen deutschen Medien mit keiner Silbe: seit der Enthauptung des französischen Lehrers Samuel Paty durch einen Muslim Mitte Oktober kam es laut dem französischen Bildungsministerium zu fast 800 Vorfällen, die von Drohungen bis hin zur Rechtfertigung der Bluttat reichten.

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Die Vorkommnisse ereigneten sich fast immer im Zusammenhang mit Schweigeminuten für den Ermordeten. Mehr als die Hälfte aller Fälle fand während der ersten Gedenktage am 2. und 3. November statt. Weitere Zwischenfälle ereigneten sich im Laufe des Monats.

Fast die Hälfte der registrierten Vorfälle ereignete sich in Hochschulen, rund ein Viertel an Grundschulen. Die überwiegende Mehrheit der gemeldeten Taten wurde von Schülern begangen, in mehr als sieben Prozent waren die Eltern involviert. Manchmal wurden die Zeremonien durch Dritte gestört, in einem Fall sogar durch einen Mitarbeiter einer Stadtverwaltung.

Ein Fünftel aller Fälle wird vom Ministerium als Provokationen eingestuft. Bei weiteren 20 Prozent der Fälle störten Personen die Schweigeminuten durch Diskussionen. In zwölf Prozent der Fälle weigerten sich Studenten, an der Veranstaltung teilzunehmen. Mitunter waren die Vorfälle jedoch viel schwerwiegender, da 17 Prozent der Fälle eine offene Rechtfertigung des terroristischen Aktes und weitere fünf Prozent direkte Drohungen beinhalteten.

Bei der Polizei wurden 286 Meldungen, bei der Staatsanwaltschaft 136 Beschwerden eingereicht. Mehr als 130 Studenten wurden vorübergehend vom Studium suspendiert, 44 wurden endgültig exmatrikuliert. Über Nationalität und religiösen Hintergrund der Störer und Täter wurden keine Angaben gemacht. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Kalle schreibt:

    Die nationalen Identitäten und den religiösen Hintegrund braucht man gar nicht zu untersuchen.
    Das ist alles sowieso klar und jeder weiß es.
    Die Nichtveröffentlichung spricht doch eine lautere Sprache als dümmliche Ablenkmanöver.

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