Immer mehr Illegale im Ärmelkanal: Frankreich will Strände besser überwachen

1. Dezember 2020
Immer mehr Illegale im Ärmelkanal: Frankreich will Strände besser überwachen
International
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Paris/London. Seit Monaten entwickelt sich der Ärmelkanal immer mehr zum Illegalen-Hotspot – immer häufiger versuchen Migranten mit kleinen Booten von Frankreich aus Grßbritannien zu erreichen. Jetzt haben sich London und Paris auf strengere Kontrollen geeinigt – Frankreich soll künftig seine Strände besser überwachen, wobei auch Drohnen und Radargeräte zum Einsatz kommen sollen.

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Die britische Innenministerin Priti Patel begrüßte die Einigung mit Frankreich. Gemeinsames Ziel sei es, dafür zu sorgen, daß sich „Kanalüberquerungen nicht mehr lohnen“.

Allein am Samstag mußten die französischen Behörden erneut 45 Migranten aus dem Ärmelkanal bergen. Das seeuntüchtige Boot der „Flüchtlinge“ geriet vor Dünkirchen in Seenot. Die Migranten wurden zurück nach Calais gebracht.

Angesichts des guten Wetters am Wochenende hatte die französische Seenotrettung bereits damit gerechnet, daß mehr „Flüchtlinge“ als sonst die Überfahrt wagen würden. Zahlreiche Migranten versuchen seit Monaten, über den Kanal nach Großbritannien zu gelangen.

Das Thema hatte zu politischen Spannungen geführt, da Großbritannien Frankreich beschuldigte, nicht genug zu tun, um die Überfahrten zu stoppen. Im September gaben die französischen Behörden an, mehr als 1300 Migranten bei dem Versuch, den Ärmelkanal zu überqueren, aufgehalten zu haben. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/Terry/CC BY 2.0

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