Deutsche Staatskomiker hetzen gegen Ungarn: Orbán-Sprecher Kovacs protestiert

24. November 2020
Deutsche Staatskomiker hetzen gegen Ungarn: Orbán-Sprecher Kovacs protestiert
Kultur & Gesellschaft
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Budapest/Berlin. Die zwangsfinanzierten deutschen Medien geben wieder einmal Grund, sich für sie zu schämen. Der ungarischen Regierung war es jetzt – verständlicherweise – zu viel, und der Budapester Regierungssprecher Kovacs kritisierte öffentlich die ZDF-Berichterstattung über Ungarn und Polen anläßlich des Vetos der beiden Länder gegen das EU-Budget.

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In der ZDF-„heute-show“ hatte die „Komikerin“ Caroline Kebekus den ungarischen Präsidenten Orbán und seinen polnischen Amtskollege als „Gulasch mit Ohren“ und „polnischen Gangsterkollegen“ bezeichnet, die die EU erpreßten. Als Lösungsvorschlag schlug die Satirikerin vor, daß die anderen 25 EU-Staaten ihren Austritt aus der Union beschlössen und dann umgehend eine neue „Europäische Union ohne die bekloppten Ungarn und Polen“ gründen sollten. Damit ließen sich „jedes Jahr sagenhafte 17 Milliarden Euro“ an Nettozahlungen für die beiden Länder einsparen.

Für den ungarischen Regierungssprecher ist damit „eine rote Linie“ überschritten worden. „Eine dieser roten Linien ist etwa das Verbreiten von falscher, unfairer und unausgewogener Information – von Böswilligkeit ganz zu schweigen – über demokratisch gewählte Anführer anderer EU-Staaten“, schrieb Kovacs über den Beitrag im ZDF, das er als „deutsches Staatsfernsehen“ bezeichnete, in seinem Blog.

Konkret warf Kovacs dem „heute-show“-Moderator Oliver Welke außerdem vor, verschwiegen zu haben, daß die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Budgetdeal im Juli vereinbart hätten, „jeglichen Bezug auf die Verbindung von EU-Zahlungen mit Rechtsstaatsbedingungen zu vermeiden“, dieser Deal in den vergangenen Wochen aber „ignoriert“ worden sei. Deshalb sei es zum Veto Ungarns und Polens gekommen.

Solche „Details“ finde man aber in der Berichterstattung des ZDF nicht, weil sie nicht die Geschichte stützten, die man unbedingt erzählen wolle: „Eine Geschichte von Ungarn und Polen als Parasiten der Länder des reichen, liberalen und migrationsfreundlichen Westens und der mitteleuropäischen Regierungsführer als ,Monster‘, die die Zukunft Europas gefährden“, so Kovacs, der sich eine Anspielung auf frühere Zeiten nicht verkneifen konnte: „Ich erinnere mich an eine andere Zeit, als die Deutschen sich überlegen fühlten und auf alle anderen herunterblickten. Das ging nicht so gut aus.“ (mü)

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5 Comments

  1. Europa ! schreibt:

    Kriminalität: Illegale Pfleger – Wohnungsdurchsuchungen in 13 Bundesländern

    Stichwort Lohndumping in Deutschland – Die Görlitzer Staatsanwaltschaft ermittelt in knapp 1400 Fällen vornehmlich gegen Ukrainerinnen wegen illegalem Aufenthalts. Sie sollen als Pfleger im Auftrag einer polnischen Firma gearbeitet haben – wohl ohne Genehmigung und die nötige Ausbildung.

  2. edelweiß schreibt:

    Mich erstaunt die Langmut der Ungarn. Orbans Besonnenheit ist bewundernswert, er sollte aber nicht zu viel Langmut zeigen sondern sich endlich knallhart wehren.
    Ebenso Putin nach all den Verleumdungen Rußlands, dem Wortbruch, den ständigen Sanktionen und der massiven Dummheit von Maas.

    • Bernd Sydow schreibt:

      Mich würde mal interessieren, was Sie unter „knallhart wehren“ verstehen. Aber Ungarn, Polen und Rußland stehen nicht allein. Es gibt etliche Patrioten in Deutschland, die auf ihrer Seite sind und die schon krankhafte EU-Hörigkeit unserer öffentlich-rechtlichen Mainstream-Medien scharf kritisieren. Es ist schon geradezu tragisch, daß die Macher der ZDF-„heute-show“ gar nicht bemerken, wie lächerlich und dümmlich ihr Witzmagazin ist!

  3. Hans Kraft schreibt:

    Ja über so ein Schwachsinn wird sich aufgeregt, und entschieden Stellung bezogen. Aber dass ein drittel der eigenen Volksgenossen als billige Drecksarbeiter im Westen die Scheisse wegputzen dürfen, war für die neuen EU- Geilen, russophoben Osteliten noch nie ein Problem.

    • hans schreibt:

      Mitschuld sind aber auch die, die denen die die Scheisse wegräumen sollen, nur einen Hungerlohn zugestehen.

      Ausserdem frag dich mal warum diese Ostländer in der EU sind, ja auch um genug Billiglöhner zu haben.

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