40 Prozent weniger Umsatz: Die Corona-Politik zwingt die Galerien in die Knie

23. November 2020
40 Prozent weniger Umsatz: Die Corona-Politik zwingt die Galerien in die Knie
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Die von der Politik verordnete Corona-Hysterie hinterläßt auch im Kunstsektor eine breite Schneise der Verwüstung. Die bundesweit rund 700 Galerien rechnen corona-bedingt mit massiven Umsatzeinbrüchen in diesem Jahr. Das ergibt eine im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Kunsthändler veröffentlichte Studie des Instituts für Strategieentwicklung.

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„Das Jahr 2020 hat nicht nur den Kunstmarkt in unvorstellbarer Weise getroffen“, schreibt der Verband. Die Pandemie habe mit einem „Hagel an Absagen von Veranstaltungen und Messen schwere Läsionen im gesamten Kulturbetrieb hinterlassen“.

Der Umsatz der Galerien-Branche hatte sich im vergangenen Jahr im Vergleich zu einer Erhebung von 2012 von 450 auf 890 Millionen Euro gesteigert. Im aktuellen Corona-Jahr wurden im ersten Halbjahr nur noch 336 Millionen umgesetzt. Die Galerien erwarten laut Studie im Durchschnitt mehr als 40 Prozent Verlust. Manche Galerien befürchten einen vollständigen Zusammenbruch ihres Geschäfts.

Die im ganzen Land verteilten Galerien sitzen vor allem in Berlin, Köln, Düsseldorf, München, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg. Mit rund 3000 Arbeitsplätzen, die Hälfte davon in Berlin, vertreten sie etwa 14 000 Künstlerinnen und Künstler. Jede Galerie organisiert im Schnitt sechs Ausstellungen pro Jahr, bundesweit summiert sich die Zahl auf mehr als 4000 Präsentationen auf Flächen zwischen 20 bis 1000 Quadratmeter. Allein die Vernissagen lockten im vergangenen Jahr mehr als 400 000 Kunstinteressierte an.

Das ist dank Corona vorbei. Und während es um den eher kulturkonservativ aufgestellten Kunstmarkt wirklich schade ist, sind die Corona-Folgen für die politisch korrekt angepaßte Kulturszene rund um Musik, TV und Entertainment durchaus mit Schadenfreude zu betrachten. (st)

Bildquelle: Wikimedia/jeanyfan/Gemeinfrei

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2 Comments

  1. Pingback: Endzeit-Umschau – November 2020 – Deutsches Herz

  2. Deutscher Beobachtungsposten schreibt:

    „… sind die Corona-Folgen für die politisch korrekt angepasste Kulturszene rund um Musik, TV und Entertainment durchaus mit Schadenfreude zu betrachten.“ –
    Ein fettes Double-Love-Like!!!
    Um die Systemschranzen ist’s nicht schade!!!

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