Ungarische Justizministerin verteidigt Verfassungsänderung: „Die Mutter ist eine Frau und der Vater ein Mann“

18. November 2020
Ungarische Justizministerin verteidigt Verfassungsänderung: „Die Mutter ist eine Frau und der Vater ein Mann“
International
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Budapest. Die ungarische Justizministerin Judit Varga verteidigte in einem Interview der „Welt“ eine geplante Verfassungsänderung, der zufolge künftig die Eltern dort ausdrücklich als „Vater“ und „Mutter“ bezeichnet werden sollen – westeuropäische Linksliberale gehen deshalb auf die Palme.

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Ministerin Varga legt aber Wert darauf, daß sich Ungarn nicht erpressen lassen wolle, wie es etwa im Zuge der Diskussionen um die sogenannte „Rechtsstaatlichkeit“ der Fall sei. Sie bezeichnete die Verknüpfung der Rechtsstaatlichkeit mit EU-Fördermitteln als „faulen Kompromiß“, der die Rechtsstaatlichkeit nicht schütze, sondern eher gefährde.

Eine der Folgen dieser Vereinbarung könnte „ideologische Erpressung“ sein, betont die Ministerin. Mit Sanktionen solle ein Mitgliedstaat belegt werden, wenn er etwa bei der Migrationspolitik, der Familienpolitik oder den multikulturellen Ideologien nicht im Strom mitschwimmt.

Ungarn wolle aber seine christlichen Wurzeln bewahren und keine multikulturelle Gesellschaft. Es solle aber zu Entscheidungen gezwungen werden, für die es keine breite politische Unterstützung im Land gibt.

Zur geplanten Verfassungsänderung erklärte die Ministerin, daß Ungarn die eingetragene Partnerschaft von gleichgeschlechtlichen Paaren anerkenne und die Verfassungsänderung daran nichts ändere. Allerdings werde klargestellt, daß Elternschaft durch „bestimmte biologische Tatsachen“ bestimmt werde. Die Regierung will in die Verfassung Ungarns schreiben lassen, daß „die Mutter eine Frau ist und der Vater ein Mann“. „Alle Menschen werden von einer Mutter geboren, die eine Frau ist, und haben einen Vater, der ein Mann ist“, sagte Varga. „Wir leben in einer seltsamen Welt, wenn man dafür kritisiert werden kann, das Offensichtliche festzustellen.“ (mü)

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6 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    „Die Mutter ist eine Frau und der Vater ist ein Mann“. Das ist ein biologisches Faktum, seit es den Menschen auf diesem Planeten gibt (in gewissem Sinne auch schon vor ihm, Weibchen und Männchen). Daß dieses Faktum bei Linksliberalen und Linksgrünen nicht mehr als alleinige Wahrheit anerkannt wird, zeigt, in welchem Umfang eine geistige Verirrung von diesen Leuten bereits Besitz ergriffen hat.

    Die ungarische Orban-Regierung – offenkundig die einzige in der EU mit gesundem Menschenverstand – tut gut daran, diese biologische Selbstverständlichkeit in die Verfassung aufzunehmen (Initiatorin: Justizministerin Varga). Sicher ist sicher!

  2. edelweiß schreibt:

    Und sie dreht sich doch. Er kam dafür auf den Scheiterhaufen.
    Alles schon dagewesen.
    Allerdings werden diesmal seit langem gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse, die sogar schon längst banale Allgemeinbildung darstellen völlig auf den Kopf gestellt und zwar unwissenschaftlich und gegen jedermans tägliche Lebenserfahrung.
    UND ERSCHRECKENDERWEISE FINDEN SICH TROTZ DESSEN VERFECHTER UND GLÄUBIGE.
    Was sagt uns das?

    • Bernd Sydow schreibt:

      Auch das ist eine „wissenschaftliche Erkenntnis“:
      Bekommt die Frau einen dicken Bauch, dann weil ein Baby unter ihrem Herzen heranwächst. Bekommt der Mann einen dicken Bauch, dann für gewöhnlich weil er einen übermäßigen Bierkonsum pflegt und/oder zu viele (zuckerhaltige) Süßigkeiten frißt.

  3. Pingback: Endzeit-Umschau – November 2020 – Deutsches Herz

  4. Hans schreibt:

    Es gebraucht immer wieder Staaten die schon einmal unter dem Kommunismus gelitten haben um die Alarmglocken schrillen zu lassen. Auch Mao Tse Tung hatte schon davon geträumt das Familienkonzept zu eliminieren und die Kinder gleich von Geburt an in Kommunen aufwachsen zu lassen. Das Vorhaben der EUSSR scheint genau in diese Richtung zu gehen.

    Was Lenin oder Stalin nicht geschafft haben wird jetzt scheinbar von Brüssel und der NWO heftig vorangetrieben.

  5. Uwe schreibt:

    Eine so klar denkende und handelnde Ministerin sollte in einer normalen Welt Anerkennung und Würdigung erfahren. Leider ist das in dieser gegenderten Welt wohl nicht mehr zu erwarten.

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