Teure Corona-Hysterie: Bundesbedienstete können zweiten Platz auf Dienstreisen dazubuchen

18. November 2020
Teure Corona-Hysterie: Bundesbedienstete können zweiten Platz auf Dienstreisen dazubuchen
National
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Berlin. Die Corona-Hysterie ist nicht nur irrational, sondern kostet auch Steuergelder. Und der Bund hilft kräftig mit bei der Geldverschwendung. Er bietet seinen Bediensteten jetzt die Möglichkeit, auf Dienstreisen mit Bahn oder Flugzeug zum Schutz vor einer Corona-Infektion einen zweiten, leeren Nachbarplatz dazuzubuchen – auf Steuerzahlers Kosten.

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Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte am Dienstag auf Anfrage entsprechende Medienberichte. Mit dem Angebot solle „ein größerer Abstand zu den Mitreisenden gewährleistet“ werden. Das Angebot bezieht sich laut Innenressort sowohl auf „zwingend erforderliche Dienstreisen mit der Bahn“ als auch auf die Buchung eines zusätzlichen freien Mittelplatzes in Flugzeugen. Die Mitarbeiter seien am 12. November in einem Rundschreiben über diese reiserechtliche Reglung informiert worden, die zunächst bis Ende März gelte.

Auf deutliche Distanz zu der Reglung geht unterdessen das Bundesverkehrsministerium, das die Auffassung vertritt, freie Nachbarplätze in Bahn oder Flugzeugen seien unnötig. Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln stellten „kein erhöhtes Infektionsrisiko“ dar, erklärte ein Ministeriumssprecher. Daher würden „vereinzelte Anfragen“ von Mitarbeitern des Verkehrsressorts nach freien Zusatzplätzen abgewiesen. Das Rundschreiben des Innenressorts bedeute lediglich ein Angebot, „das Bundesverkehrsministerium beabsichtigt nicht, diese Kann-Reglung anzuwenden“, erklärte der Sprecher weiter. Wichtig sei vielmehr, „das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung konsequent durchzusetzen und das Vertrauen in die öffentlichen Verkehrsmittel zu stärken“.

Kritik kam auch von Seiten der Opposition. „Es fragt sich, warum der Bund einen Mindestabstand in Zügen nur für die Mitarbeiter und nicht für alle Passagiere garantiert“, sagte der Grünen-Verkehrsexperte Stefan Gelbhaar. Und der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, erklärte: „Es gibt keinen Grund, Angst vor öffentlichen Verkehrsmitteln zu schüren.“ In den sozialen Netzwerken sorgt die Nachricht von den Zusatzfahrkarten für Bundesbedienstete für Empörung. Kritisiert wird „heiße Luft auf Kosten der Steuerzahler“. Auch von „inakzeptabler Ungleichbehandlung“ mit anderen Fahrgästen war auf Twitter die Rede. (rk)

Bildquelle: Wikipedia/Sese_Ingolstadt, Rechte: CC BY-SA 3.0-Lizenz

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Ein Kommentar

  1. Mike Hunter schreibt:

    Wieso im Zug? Geht mal am Freitag an den Flughafen in Berlin. Da sind fast alle Businessclass-Sitze voll mit Abgeordneten/Ministern und hohen Beamten, auf Staatskosten versteht sich. Und die Lufthansaflieger haben dann nicht fünf Reihen Business, sondern 8 und mehr.

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