Eröffnung des Berliner Stadtschlosses fraglich: Wieder Baupfusch in der Hauptstadt?

14. November 2020
Eröffnung des Berliner Stadtschlosses fraglich: Wieder Baupfusch in der Hauptstadt?
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. In Berlin zeichnet sich nach der Endlos-Pleite um den neuen Großflughafen BER der nächste Bauskandal ab: jetzt könnte sich die für Dezember geplante Eröffnung des rekonstruierten Berliner Stadtschlosses aufgrund von Baumängeln verzögern. Zwei Mitglieder des Rats der Stiftung Humboldt-Forum sprachen gegenüber dem „Spiegel“ von insgesamt 2000 (!) Baumängeln, die bis zur Eröffnung nicht behoben werden könnten.

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Probleme gibt es demnach unter anderem mit der Sicherheitsbeleuchtung, schwankenden Feuchtigkeitswerten und der Kältetechnik. Aus Unterlagen, die dem „Spiegel“ vorliegen, soll auch hervorgehen, daß es Anfang November zu einem Glykolaustritt gekommen sei. Hierbei war aus der Kältetechnik des Hauses ein giftiger Alkohol ausgetreten, der als Frostschutzmittel verwendet wird. Die Probleme mit Feuchtigkeit und Kältetechnik seien inzwischen aber behoben worden, erklärte der Sprecher.

Zwei Mitglieder des Rats der Stiftung Humboldt-Forum äußerten sich weniger optimistisch. Daß am 17. Dezember wie geplant Teile des Schlosses eröffnet werden könnten, sei „nur noch zu 50 Prozent wahrscheinlich“. (se)

Bildquelle: Wikimedia/Paweł Drozd/CC BY-SA 4.0

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Ein Kommentar

  1. Thomas Schöffel schreibt:

    Ich habe eine Vermutung. In einer der letzten Dokumentationen zum BER-Flughafen, sagte ein Bauleiter, daß sie nun nichts mehr ändern würden, sondern nur noch fertigmachen würden. Damit hat er doch zugegeben, woran es lag, daß der Bau ewig nicht fertig wurde: An ständigen Änderungswünschen. Und ich bin sicher, daß da wohl fast nur die Politik infragekommt. Noch ein Indiz: Die Presse, die sich sonst ja so gern mit der Bezeichnung investigativ schmückt, hat es in den ganzen letzten Jahren offenbar überhaupt nicht interessiert, warum der Flughafen nicht in die Puschen kommt. Weil, sie wußten es oder haben es zumindest stark geahnt. Aber da hätten sie ja Wahrheiten aussprechen müssen, die nur dazu geführt hätten, daß sie garantiert niemals in eine der Regierungsmaschinen eingeladen werden würden. Deshalb die Funkstille. Beim Berliner Schloß alles dasselbe.

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