Ungarische Justizministerin: Die EU sollte sich auf den Kampf gegen den Terrorismus konzentrieren

11. November 2020
Ungarische Justizministerin: Die EU sollte sich auf den Kampf gegen den Terrorismus konzentrieren
International
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Budapest. Angesichts der jüngsten islamistischen Terroranschläge in mehreren europäischen Ländern mahnte die ungarische Justizministerin Varga jetzt bei der EU einen Politikwechsel an und forderte Brüssel auf, sich auf den Kampf gegen en Terrorismus zu konzentrieren.

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In einem Interview mit der „Financial Times“ erklärte sie, Europa müsse „aus seiner Heuchelei aufwachen und anfangen, über die wirklichen Probleme zu sprechen: Terroranschläge in Europa, schwere Verbrechen, Antisemitismus“.

Ungarn wird von der EU-Kommission immer wieder harsch kritisiert – entweder wegen vermeintlicher Verletzungen des Rechtsstaates oder wegen seiner strikten Grenzen-dicht-Politik. Dafür hat man in Budapest aber kein Verständnis: „Wir werden angegriffen und ideologisch unter Druck gesetzt, weil wir Nein zur Einwanderung sagen, Nein zum Multikulturalismus, und weil wir eine andere Sicht über die Rolle der Familie in der Gesellschaft haben“, sagte Justizministerin Varga.

Sie forderte die europäischen Staats- und Regierungschefs in der „Financial Times“ auf, sich nicht „hinter den Korridoren der Kommission“ zu verstecken, sondern erforderlichenfalls das direkte Gespräch mit der ungarischen Regierung zu suchen: „Bundeskanzlerin Merkel sollte vor Viktor Orbán treten und sagen: ‚Entschuldigung, ich habe ein Problem mit Ihnen und Sie sollten gehen‘“, so Varga. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Zur Europäischen Union (EU) gehören als Voll-Mitglied zur Zeit 27 europäische Staaten. Fragte man einen Regierungschef von ihnen, weshalb sein Land Mitglied der EU ist, würde er sicherlich antworten „Weil wir die finanziellen Hilfen der EU gut gebrauchen können“ (trifft nicht auf Zahlmeister Deutschland zu!). Und gerade wegen dieser finanziellen Hilfen unterlassen es fast alle, gegen die sogenannten „europäischen Werte“ zu verstoßen. Nur ganz wenige haben den Mut zur Wahrheit, die Courage auszusprechen, daß nämlich die EU-Führungsmitglieder eiskalte Technokraten sind, die mit dem ideologischen Konstrukt der sogenannten „europäischen Werte“ die Entsouveränisierung und kulturelle Zersetzung ihrer Mitgliedsländer vorantreiben. Das Gros der europäischen Bevölkerung bekommt davon freilich nichts mit, weil die EU-hörigen, politisch korrekten Mainstream-Medien darüber schweigen.

    Die EU-Kommission wirft nun Ungarn und Polen eine Verletzung der Rechtsstaatlichkeit vor, offenkundig weil diese beiden Mitgliedsstaaten sich für den Erhalt des durch islamische Überfremdung bedrohten christlichen Abendlandes einsetzen.

    Da kann ich nur sagen: Vereintes Europa, nein danke!

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