75 Jahre nach Kriegsende: Russische Justiz erfindet „Völkermord“ an der sowjetischen Bevölkerung

1. November 2020
75 Jahre nach Kriegsende: Russische Justiz erfindet „Völkermord“ an der sowjetischen Bevölkerung
Geschichte
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Nowgorod. Justiz auf Abwegen: ein russisches Gericht im Gebiet Nowgorod hat jetzt zum ersten Mal einen Massenmord an der sowjetischen Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkrieges als „Völkermord“ anerkannt. Es handelt sich dabei um angebliche  Massaker im Dorf Schestjanaja Gorka im Jahr 1942.

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„Es ist eine Tatsache von rechtlicher Bedeutung festzustellen: Die neu aufgedeckten, durch die Soldaten eines ‚Teilkommandos‘ gegen mindestens 2600 Sowjetbürger von 1942 bis 1943 verübten Verbrechen sind als Kriegsverbrechen gegen die Menschheit, als Völkermord an ethnischen Gruppen anzuerkennen“, erklärte die Richterin des Bezirksgerichts Solezki, Marina Malyschewa, in ihrer Urteilsverkündung.

Es sei festgestellt worden, daß die Massenvernichtung von Menschen in Schestjanaja Gorka „Teil des deutschen Plans war, die gesamte Zivilbevölkerung der Sowjetunion durch Vertreibung loszuwerden, damit die Deutschen das befreite Gebiet kolonisieren können“.

In seinem Schlußwort  erinnerte Witali Nowikov, Leiter der Zivilrechtsabteilung der Staatsanwaltschaft der Region Nowgorod, daran, daß die „Kriegsverbrechen“ laut dem Statut des Internationalen Militärgerichtshofs (IMG) von Nürnberg keine Verjährungsfrist haben. Der Prozeß soll künftig als Präzedenzfall für weitere ähnliche Untersuchungen dienen.

Im Jahr 1942 sollen deutsche Einheiten in dem Dorf Massenexekutionen von Zivilisten durchgeführt haben. Eine russische Suchgruppe will dort im letzten Frühjahr im Rahmen des allrussischen Projekts „Keine Verjährung“ mehr als 500 Überreste von Menschen gefunden haben. Das verantwortliche Kommando soll von deutschen Offizieren geführt worden sein. Einige Mannschafts-Dienstgrade sollen aus Lettland gestammt haben.

Als Hauptorganisator des angeblichen Massenmordes gilt – warum auch immer – der General der Artillerie Kurt Herzog, der 1947 von einem sowjetischen Militärgericht zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde. Er starb 1948. Aber nicht einmal die geschichtspolitisch linkslastige Online-Enzyklopädie Wikipedia weiß etwas von dem ihm vorgeworfenen Massaker, und selbst auf Google zeigt die Suche nach der Wortkombination „Kurt Herzog Massaker“ keinen einzigen Treffer an.

Von der sowjetischen Siegerjustiz wurden nach dem Krieg massenhaft deutsche Soldaten für Verbrechen verurteilt, die sie nicht begangen hatten – prominentestes Beispiel ist das Massaker von Katyn, das nicht die dafür verurteilten Wehrmachtangehörigen, sondern die Sowjets 1940 an zehntausenden polnischen Gefangenen verübt hatten. (mü)

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4 Comments

  1. Spionageabwehr schreibt:

    Auch hier:
    Warum ausgerechnet jetzt?

    Will Russland demnächst vielleicht Dugins Eurasienpläne umsetzen?
    Dazu muss es natürlich Kriegsvorwände fabrizieren.

  2. Ali Baba schreibt:

    sondern die Sowjets 1940 an zehntausenden polnischen Gefangenen verübt hatten. (mü)““
    NICHT DIE SOWJETS…SONDERN „DIE SOWJETS“. SO IST ES RICHTIG. DIE GUT INFORMIERTEN PERSONEN
    WISSEN BESCHEID, WORIN DIESER SEHR KLEINE UNTERSCHIED BESTEHT.

  3. Harry Schneider schreibt:

    weitere Reperationen muessen bezahlt werden ! Die Russen hingegen haben sich immer korrekt verhalten…. Ironie weg

  4. Mark schreibt:

    Naja… was von der Posse und der „Gerechtigkeit“ einer Siegerjustiz zu halten ist, darüber ist wohl kein weiteres Wort zu verlieren.

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