Allensbach-Umfrage: Mehrheit der Deutschen ist über die Wiedervereinigung glücklich

26. Oktober 2020
Allensbach-Umfrage: Mehrheit der Deutschen ist über die Wiedervereinigung glücklich
National
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Allensbach. Die Mehrheit der Bundesbürger sieht die (kleindeutsche) Wiedervereinigung vor 30 Jahren nach wie vor positiv. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ. Der Aussage, daß die Wiedervereinigung ein „Glücksfall“ sei, stimmten demnach 56 Prozent der Befragten zu, 29 Prozent widersprachen.

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In Mitteldeutschland beträgt das Verhältnis 60 zu 25 Prozent. 60 Prozent der Befragten sagten zudem, bei der Entwicklung Deutschlands in den letzten 30 Jahren handle es sich um eine Erfolgsgeschichte.

Hartnäckig halten sich nach der Allensbach-Umfrage allerdings noch immer die gegenseitigen Vorurteile zwischen West- und Mitteldeutschen. Auf die Frage, ob die Unterschiede oder die Gemeinsamkeiten überwiegen, antworteten in der Umfrage 39 Prozent der Befragten mit „Unterschiede“, 22 Prozent mit „Gemeinsamkeiten“.

Zu den konkreten Unterschieden sagten laut Allensbach 60 Prozent der befragten Mitteldeutschen, Westdeutsche seien eher arrogant, 58 Prozent meinten, sie seien aufs Geld aus. Umgekehrt sagten 53 Prozent der Westdeutschen, Mitteldeutsche seien eher als Westdeutsche unzufrieden. Für die Erhebung befragte das Allensbach-Institut vom 7. bis 20. Oktober 2020 insgesamt 1.045 Personen. (tr)

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4 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Der ehemalige Bundesverfassungsrichter, Prof.Dr.Dr. Udo Di Fabio, beginnt sein Vorwort zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland mit dem Satz „Das Grundgesetz ist die Verfassung des Deutschen Volkes“.

    Ich halte diesen Satz für eine Irreführung! Denn in Artikel 146 GG heißt es: „Dieses Grundgesetz … verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist“. Aber dieser Artikel wurde von unseren politischen Entscheidungsträgern bewußt ignoriert, und so war die „Wiedervereinigung“ keine Vereinigung von BRD und DDR auf Augenhöhe, sondern der Beitritt der DDR zur BRD (vornehm ausgedrückt „zum Geltungsbereich des Grundgesetzes“).

    Hätte man den Artikel 146 GG ernst genommen, eine Verfassung (quasi ein neues Grundgesetz) hätte erarbeitet und selbige dem deutschen Volk zur Abstimmung vorgelegt werden müssen. Das geschah aber nicht, man hielt es offenkundig für unnötig, eine Verfassung – das aktuell gültige Grundgesetz galt als Provisorium – auszuarbeiten und vom deutschen Volk beschließen, also legitimieren
    zu lassen.

    Aber weshalb geschah das nicht? Nun, vielleicht deswegen, weil die politische Klasse der BRD befürchtete, eine wahre Verfassung würde dem Patriotismus ein zu großes Gewicht beimessen.

  2. Hans Schneider schreibt:

    Korregierung : TEIL WIEDER VEREINIGUNG !

  3. Scripted Reality schreibt:

    Mahnung und Erinnerung

    Allensbach hat 1996 Umfrageergebnisse einer republikanischen Partei aus „politischer Verantwortung“ und „politischer Hygiene“ von fast 8% auf 4,9% nach unten korrigiert, um den potentiellen Wählern eine „verschenkte Stimme“ zu suggerieren.

    In der Vorinternetzeit war man damit erfolgreich.

    Die damalige und die heutige Chefin sind identisch!

    Daß Frau Renate Köcher noch immer den Posten inne hat und die Medien das stillschweigend übergehen/ hinnehmen/ ignorieren, spricht nicht gerade für deren Glaubwürdigkeit.

    Umfrageinstitut und Medien bildeten in dem Fall eine Symbiose, kamen nicht ihrer wahrheitsgetreuen Aufgabe nach.

    Fazit:
    man kann den Umfrageinstituten und den meisten Medien nicht trauen, muß sich auf sin Gefühl und seine Erfahrung verlassen.

    Gerade „Zuerst“, daß aus „Nation & Europa“ hervorgegeangen ist, sollte immer wieder auf die Fake-Produzenten hinweisen.

    „Zuerst“ sollte diesen Fall jedes Jahr präsentieren und in Erinnerung rufen, um den „Qualitätsjournalismus“ den Spiegel vorzuhalten und zu entlarven.

  4. Hans Kraft schreibt:

    Natürlich ist die Wiedervereinigung eines Volkes eine großartige Sache. Nur leider lief es falsch herum. Wir hätten unsere westdeutschen Brüder in unsere Deutsche Volksrepublik hinein vereinigen müssen. Dann hätten wir unsere Kultur, unsere Werte und eine deutsche Zukunft. Die Arroganz und Geldgeilheit hätten wir den Wessis auch wieder ausgetrieben, und ihnen Deutsche Werte zurückgegeben.
    Aber so wie es gelaufen ist werden wir zusammen aus der Geschichte multikultiralisiert. Einst ein großes Volk mit einer großen Kultur und so viel Potential, ist der Arroganz, der Konsumgier, der Sodomie erlegen, und verschwindet aus der Geschichte.
    Hat was von Platons „Timaios“ und „Kritias“. Platon hat gewarnt. Wir hätten der Hyperboreischen Tradition folgen müssen und nicht der Atlantidischen.

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