ZUERST!-Hintergrund: Ein „Laptop aus der Hölle“ – Bricht Bidens Wahlkampagne zusammen?

23. Oktober 2020
ZUERST!-Hintergrund: Ein „Laptop aus der Hölle“ – Bricht Bidens Wahlkampagne zusammen?
International
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Washington/New York. In den USA weitet sich wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl ein Skandal um den demokratischen Kandidaten Joe Biden aus, der dies- wie jenseits des Atlantiks von den Mainstream-Medien tunlichst unter den Teppich gekehrt wird. Inzwischen werden aber monströse Dimensionen des Skandals erkennbar.

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Im Mittelpunkt der Affäre steht der Sohn des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Biden, Hunter Biden. Auslöser des Skandals ist dessen Laptop, der im April 2019 wegen eines „Wasserschadens“ zur Reparatur gegeben worden war. Der Rechner war nie wieder abgeholt worden, doch waren dem Ladenbesitzer verdächtige Inhalte auf der Festplatte aufgefallen, und er hatte die Behörden eingeschaltet. Im Dezember 2019 war der Laptop dann vom FBI beschlagnahmt worden. Der Besitzer des Computerbesitzers hatte eine Kopie der Festplatte angefertigt und diese später an Robert Castello weitergeleitet, den Anwalt des ehemaligen Bürgermeisters von New York City und engen Vertrauten von US-Präsident Donald Trump, Rudy Giuliani.

Inzwischen konnten die Ermittler und offenbar auch Giuliani das Material auf der Festplatte sichten, denn immer wieder sickerten Details an die Öffentlichkeit durch. Am 14. Oktober 2020 veröffentlichte die „New York Post“ dann einen Beitrag, der die bis jetzt anhaltende Kettenreaktion in Gang setzte.

Brisant sind die Inhalte gleich auf mehreren Ebenen. So sagen auf der Festplatte befindliche E-Mails aus, daß Hunter Biden den hochrangigen Berater des Vorstandes des ukrainischen Energieunternehmens Burisma Holdings Limited, Vadym Pozharskyi, mit seinem Vater Joe Biden im Rahmen einer Einladung nach Washington D.C. in Kontakt brachte. Der ehemalige Vizepräsident hatte bei mehreren Gelegenheiten öffentlich dementiert, mit seinem Sohn jemals über dessen „Geschäfte in Übersee“ gesprochen zu haben.

Über weitere Inhalte der Festplatte heißt es bei der „New York Post“: „Weiteres von dem Computer entnommenes Material beinhaltet ein vulgäres, 12-minütiges Video, welches scheinbar Hunter zeigt, welcher zugegeben hatte, Probleme mit [Drogen-]Abhängigkeit zu haben, wie er Crack raucht, während er Sex mit einer unidentifizierten Frau hat, sowie eine Vielzahl anderer eindeutig sexueller Bilder.“

Bald nach der Veröffentlichung machte der Hinweis auf den Twitter-Beitrag die Runde, was Twitter offenbar dazu veranlaßte, das Konto der „New York Post“ (die viertgrößte Zeitung in den USA) kurzerhand zu sperren – ein klarer Fall von Zensur, dessen politische Hintergründe offenkundig sind.

Auch der Kongreß wurde nun aktiv. Der Republikaner Andy Biggs richtete im Rahmen seiner Tätigkeit für den Justizausschuß des Repräsentantenhauses eine schriftliche Anfrage an das FBI. In dieser wurde gefragt, ob das FBI bestätigen könne, daß es im Besitz des Laptops und der Festplatte sei, diese als echt bestätigen könne und ob das Weiße Haus darüber in Kenntnis gesetzt worden sei. Die Antwortfrist endet am 22. Oktober 2020.

Noch ein brisantes Detail sorgt für Aufsehen: die an den Besitzer des Computer-Geschäfts gerichtete Vorladung zur Beweisaufnahme vom 9. Dezember 2019 wurde von Spezialagent Joshua Wilson unterzeichnet, einem FBI-Spezialisten für Kinderpornographie, Pädophilie und Menschenhandel. Dieser Umstand wird von Beobachtern als Hinweis auf mindestens einige einschlägige Inhalte auf der Festplatte eingestuft.

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Für Präsidentschaftskandidat Joe Biden wird die Luft inzwischen spürbar dünner, und seine Umfragewerte gehen merklich zurück. Auch er selbst wird durch Inhalte auf der Festplatte massiv belastet. Aus E-Mails darauf soll nämlich auch hervorgehen, daß er und andere Familienmitglieder Millionensummen von einem chinesischen Energieunternehmen angenommen haben sollen. Die entscheidende Mail soll inzwischen von anderer Seite als echt bestätigt worden sein.

Am 15. Oktober 2020 legte die „New York Post“ nach. Demnach habe Hunter Biden mindestens 10 Millionen Dollar jährlich von dem chinesischen Unternehmen CEFC China Energy Co. im Rahmen eines Beratervertrages erhalten.

Am 18. Oktober dann der nächste Schlag: an diesem Tag veröffentlichte dailymail.co.uk einen Beitrag, in dem die Rede davon ist, daß der ukrainische Abgeordnete Andreii Derkach (mit dem sich Rudy Giuliani und Chanel Rion von OAN 2019 persönlich getroffen hatten) auf Facebook verkündet habe, es gebe noch einen „zweiten Laptop“, der einem Geschäftspartner Hunter Bidens in der Ukraine gehörte, und dieser sei von ukrainischen Behörden beschlagnahmt worden. Derkach wird mit den Worten zitiert: „Die Tatsachen, die internationale Korruption bestätigen, sind auf dem zweiten Laptop gespeichert.“

Angesichts dieser Enthüllungen, zu denen beinahe täglich neue hinzukommen, gerät Bidens Präsidentschaftskampagne inzwischen mehr und mehr ins Stottern. Beobachter halten es mittlerweile nicht mehr für ausgeschlossen, daß Biden noch vor der Präsidentenwahl am 3. November wegen der massiven Korruptionsvorwürfe aus dem Verkehr gezogen und die Wahl womöglich verschoben wird. Amtsinhaber Trump hat Justizminister Barr Anfang der Woche zur Aufnahme von Ermittlungen gegen Biden aufgefordert. Es handle sich um „erhebliche Korruption, und das muß vor der Wahl bekannt sein“, sagte Trump, der in diesem Zusammenhang den beschlagnahmten Laptop des Biden-Sohnes als „Laptop aus der Hölle“ bezeichnete. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/Matt H. Wade @thatmattwade/CC BY-SA 3.0

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4 Comments

  1. Hans Schneider schreibt:

    Es ist offentsichtlich Korruption der hoechsten Ordnung.

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Wenn dieser Skandal rechtzeitig der breiten US-Bevölkerung bekannt wird, hat Trump die Wahl gewonnen. Trotzdem würde ich mich an seiner Stelle nicht mehr wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen, wie er es bislang zuweilen getan hat.

    Man sagte früher, in den USA sei alles größer, höher, weiter. Wie man sehen kann, trifft das auch auf Skandale von Präsidentschaftskandidaten zu.

  3. hans schreibt:

    Dem „Deep State“ ist es egal wer auf dem Thron sitzt, er bestimmt sowieso immer.

  4. Spionageabwehr schreibt:

    Der sogenannte „Deepstate“ setzt also auf Trump

    Mag sein, dass sie mit ihm den Bankrott der USA
    noch etwas verschleppen können.
    Aber auch mit ihm nicht mehr lange.

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