Ex-BND-Chef: „Werden froh sein, die Russen als Partner zu haben“

14. Oktober 2020
Ex-BND-Chef: „Werden froh sein, die Russen als Partner zu haben“
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. In der deutschen Politik mehrten sich zuletzt die Angriffe auf das russisch-deutsche Pipelineprojekt Nord Stream 2. Jetzt hat sich mit dem früheren BND-Chef Gerhard Schindler ein Befürworter zu Wort gemeldet. In seinem als Streitschrift angelegten Buch „Wer hat Angst vorm BND“ spricht er neben vielen anderen Themen auch über die Beziehung zu Rußland und verteidigt die Pipeline.

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Der Glaube, man könne Präsident Putin mit Sanktionen niederzwingen, sei wenig realistisch, warnt Schindler. Trotz berechtigter Kritik sei es klug, Rußland einzubeziehen und nicht aus der Gruppe der führenden Wirtschaftsmächte (G7, früher G8) auszugrenzen. „Wenn die internationale Gemeinschaft Rußland nicht die Hand reichen will, dann sollten wir es tun. Die Russen mögen uns Deutsche, und dieses Pfund nicht zu nutzen, wäre fahrlässig.“

Überhaupt sollten die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu Moskau ausgebaut werden. Die Gaspipeline Nord Stream 2 sei ein gutes Beispiel dafür – die Kritik daran lasse sich „unschwer auf konkurrierende Eigeninteressen der Kritiker zurückführen“. Deutschland werde in Zukunft noch froh sein, „wenn wir Rußland als Partner und die Russen als Freunde an unserer Seite haben“. (st)

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7 Comments

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  2. Uwe schreibt:

    Warum tut „Mutti“ das wohl? Weil sie den Auftrag hat, Deutschland systematisch und endgültig zu vernichten. Und diesen Auftrag erfüllt sie mit Hingabe. Dazu hehören selbstverständlich alle Maßnahmen, Deutschland als Hassobjekt darzustellen. Sonst könnte es womöglich passieren, das unsere Nachbarn uns in der kommenden Not helfen könnten. Das geht gar nicht.

    • Ali Baba schreibt:

      ? Weil sie den Auftrag hat, Deutschland systematisch und endgültig zu vernichten.““ DIE ANDEREN REGIERUNGEN HABEN AUCH AEHNLICHE AUFTRAEGE GEKRIEGT.
      DEUTSCHLAND IST NICHT EINSAM.

      • Ali Baba schreibt:

        Deutschland ist nicht einsam. Als ein Beispiel… „L’État détruit méthodiquement la société et l’avenir de la jeunesse“ !!!

  3. Kalle schreibt:

    Und wenn Trump fällt, haben wir nur noch Rußland, das uns retten kann.
    Bedauerlich,aber wahr!
    Und schon Bismarck hat erkannt,daß wir ohne Frieden mit Rußland extrem gefährdet sind. Wer war das denn, wird Frau Merkel jetzt fragen? War das nicht der Erfinder des Herings?

    • Bernd Sydow schreibt:

      Eine Ost-West-Magistrale namens Bismarckstraße trennt neben anderen den nördlichen vom südlichen Teil Westberlins. Der Straßenname stammt doch vom Bismarckhering, oder etwa nicht? (Scherz).

  4. Rudi Ratloh schreibt:

    Das sehe ich aber ganz genauso. Die Beziehung zu Russland wurde auch erst unter Merkel so schlecht. Vorher hat uns Gorbatschow die Wiedervereinigung gegeben (wäre für ihn sicherlich bequemer gewesen dies nicht zu tun) und Schröder hatte ein hervorragendes Verhältnis zu Putin. Seit Merkel sind aber die anderen alle nur böse. Mutti schimpft auf Putin, Trump, Johnson, alle Polen, Ungarn sowieso usw.

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