Übertrieben, willkürlich, unübersichtlich: Kritik am Corona-Beherbergungsverbot wächst

13. Oktober 2020
Übertrieben, willkürlich, unübersichtlich: Kritik am Corona-Beherbergungsverbot wächst
National
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Berlin. Die Kritik am Beherbergungsverbot wird immer lauter. Selbst Politiker der etablierten Corona-Parteien fordern eine Rücknahme der erst letzte Woche beschlossenen Regelung.

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Der Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kündigten an, darüber am Mittwoch bei der Ministerpräsidentenkonferenz reden zu wollen. Auch der Präsident des Deutschen Städtetages, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, sprach sich dafür aus, das Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten zurückzunehmen. Die Regelung sei „nicht durchdacht, da wird man noch mal rangehen müssen“, sagte der SPD-Politiker. „Denn wir haben keine Hinweise darauf, daß Hotels oder der Verkehr mit Bus und Bahn Hotspots sind.“

Die meisten Bundesländer hatten am Mittwoch beschlossen, daß Bürger aus Orten mit angeblich hohen positiven Corona-Tests bei Reisen innerhalb von Deutschland nur dann beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Test vorlegen können.

Für den SPD-Coronapolitiker Lauterbach ist aber noch etwas anderes wichtig: „Wenn man Regeln wie diese trotzdem aufrecht erhält, verliert man die Unterstützung der Bevölkerung für Regeln, die sinnvoll und wichtig sind.“

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) erwartet noch in dieser Woche Klagen gegen das Beherbergungsverbot. „Ich gehe davon aus, daß hier in den nächsten Tagen Gerichtsverfahren anhängig gemacht werden“, sagte Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges im „Bild“-Gesprächsformat „Die richtigen Fragen“. Insbesondere das Übernachtungsverbot begegne erheblichen rechtlichen Bedenken. (rk)

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6 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Immer wenn ich auf das obige Bild schaue, habe ich diese „Vision“: Ich sehe diese beiden jungen Leute mit ihren traurigen Augen. Sie stammen aus einem vermeintlichen „Corona-Risiko-Gebiet“ und sind auf Reisen, haben aber keine Test-Bescheinigung dabei. Sie begehren „einen Platz in der Herberge“ (Weihnachtsgeschichte), das Hotel bleibt ihnen jedoch verschlossen. Sie sind ratlos, es wird bald dunkel, wo sollen sie die Nacht verbringen, etwa auf der Straße oder im Park?

    Corona hin oder her. Tatsache ist, daß die zum Teil abenteuerlichen staatlichen Bestimmungen auch Ratlosigkeit, Verzweifelung und psychische Beschwerden zur Folge haben können!

  2. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Da bin ich mit meinem Kommentar anscheinend wieder ins „Fettnäpfchen“ getreten, da es sich um Tatsachen handelt, die von der Lügenpresse garantiert nicht veröffentlicht werden, sollten sie auch bei ZUERST sofort gelöscht werden.

    • se schreibt:

      Herr Schlichting,
      auch wenn Sie es sich nicht vorstellen können, dauert die Prüfung der täglich eingehenden Kommentare eine Zeitlang. Da wir im Gegensatz zur Mainstream-Presse nur ein relativ kleines Team an Redakteuren unterhalten, sollte dies unseren Unterstützern klar sein.
      Besten Dank!

      • Wolfgang Schlichting schreibt:

        Tschuldigung, wenn Martensrade nicht so weit weg wäre, würde ich trotz „Betrinkungsverbot“ mit einer Kiste „Flensi“ vorbei kommen.

  3. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Das „BfArM“ (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) hat Hinweise zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen und auch zu den Maskentypen und ihren Eigenschaften heraus gegeben, hier ein Auszug:

    Zu unterscheiden sind im Wesentlichen Masken, die als Mund-Nasen-Bedeckungen aus handelsüblichen Stoffen hergestellt werden(1) und solche, die aufgrund der Erfüllung einschlägiger gesetzlicher Vorgaben und technischer Normen Schutzmasken mit ausgelobter Schutzwirkung darstellen (2 . Medizinische Gesichtsmasken, nur Typ IIR gemäß Norm) und (3 – partikelfiltrierende Halbmasken, FFP-1, FFP-2, FFP-3 ).

    (1) Mund-Nasen-Bedeckung (DIY Maske, auch als Community Maske oder Behelfs Mund Nasen Maske bezeichnet)
    Verwendungszweck: Privater Gebrauch, Medizin- bzw. Schutzausrüstung: NEIN. Testung und Zertifizierung: NEIN, CE Kennzeichnung: NEIN.

    Schutzwirkung: in der Regel nicht nachgewiesen, durch das Tragen können Geschwindigkeit des Atemstroms, oder Speichel, Schleim Tröpfchenauswurf reduziert werden.

    Im Klartext handelt es sich bei den Behelfsmasken, die fast ausnahmslos von der Bevölkerung genutzt werden um eine zwangsweise getragene Gesichtsbekleidung, die weder vor einer Vireninfektion schützt, noch bei infizierten Trägerinnen und Trägern dafür sorgt, dass sie dritte Personen nicht anstecken können, weil der Tröpfchenauswurf nur reduziert wird und nicht vollumpfänglich unterbleibt.

    Wenn es den Politikern tatsächlich darum ginge, die Bevölkerung vor einer Masseninfektion mit Coronaviren zu schützen, hätten sie die Bevölkerung mit den allerdings ziemlich teuren Masken ausgestattet, bei denen der Eigenschutz und der Fremdschutz gewährleistet sind, was Frau Merkel mit ihren Anordnungen betreibt ist kein Bevölkerungsschutz, sondern eine Abrichtung der Bürgerinnen und Bürger zu kadavergehorsamen Regierungsmarionetten.

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