Kampf um Karl Lueger: Aktivisten befreien Denkmal von der „Schande der Schändung“

10. Oktober 2020
Kampf um Karl Lueger: Aktivisten befreien Denkmal von der „Schande der Schändung“
Kultur & Gesellschaft
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Wien. Der frühere Wiener Bürgermeister Karl Lueger (1844–1910) bleibt den politisch Korrekten ein Dorn im Auge. Im Sommer wurde sein Denkmal an der Wiener Ringstraße zeitgeistschnittig verunziert – vorgebliche „Aktivisten“ hatten es mit dem Wort „Schande“ besprüht und dieses Wort auch in Beton gegossen und am Denkmal angebracht. Jetzt schlugen andere Aktivisten, die diese Verunzierung nicht so gut finden, die Beton-Schändung wieder mit Hammer und Meißel ab.

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Am Montagvormittag hatte zunächst eine Gruppe von „Künstlern“ rund um Eduard Freudmann am Wiener Lueger-Denkmal zu einer „Schandwache“ aufgerufen. Die Teilnehmer protestierten gegen die geplante Entfernung der Graffiti-Schmierereien, die im Sommer angebracht worden waren.

Am Nachmittag schritt dann eine weitere Aktivistengruppe zur Tat, und zwar mit einem Meißel. Jetzt wurden die in Beton am Denkmal aufgebrachten Buchstaben „Schande“ wieder vom Denkmal abgeschlagen. „Wir sind auch eine Kunstaktion. Wir sind der Wiener Re-Aktionismus“, so der Anführer der Gruppe. Man befreie das Denkmal „von der Schande der Schändung“. Auf einem Video wurde die Aktion festgehalten. Die Polizei ermittelt inzwischen. Es müsse aber noch geprüft werden, ob strafrechtlich Relevantes vorliege.

Der frühere Bürgermeister Karl Lueger ist Linken und Gutmenschen ein Dorn im Auge. Er erwarb sich zwar mannigfache Verdienste um die Wasser- und Stromversorgung Wiens, den Ausbau des Straßenbahnetzes, außerdem fällt in seine Amtszeit die Eröffnung großer Sozialeinrichtungen. Das ficht linke Gesinnungswächter aber alles nicht an – Lueger soll auch „Antisemit“ gewesen sein. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/Bwag/CC BY-SA 4.0

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