Corona macht Diskriminieren leicht: „Leider kein Zutritt für Gäste aus Tirol“

10. Oktober 2020
Corona macht Diskriminieren leicht: „Leider kein Zutritt für Gäste aus Tirol“
Kultur & Gesellschaft
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Aschau/Chiemgau. Im Zuge der Corona-Hysterie werden in Deutschland plötzlich ganze Bevölkerungsgruppen pauschal diskriminiert und ausgegrenzt. Im benachbarten Österreich sorgt derzeit ein Schild an der Priener Hütte im bayerischen Chiemgau für Verstimmung – dort wird Gästen aus Tirol ein Zutrittsverbot ausgesprochen. Als Grund wird die deutsche Quarantäne-Regelung sowie ein hohes Bußgeld für Hüttenwirte angeführt.

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In den sozialen Medien findet das Hüttenschild allerdings nicht viel Verständnis.  „Alltagsrassismus ,made in Bavaria’.“ „Ist das Merkels Rache dafür, dass wir keine Flüchtlinge mehr aufnehmen?“ „Zum Schämen für meine bayrischen Landsleute!“ – solche und viele andere Kommentare machen auf Facebook und Twitter die Runde, nachdem das Türschild mit den Worten „Leider kein Zutritt für Gäste aus Tirol“ bekannt wurde. Verantwortlich dafür sind die Wirte der in der Gemeinde Aschau nahe der tirolerisch-bayrischen Grenze.

Thomas Bucher, Sprecher des Deutschen Alpenvereins in München, unterstreicht allerdings: „Selbstverständlich sind Gäste aus Tirol auf allen Hütten des Deutschen Alpenvereins immer willkommen.“ Er weist darauf hin, daß vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Anfang Oktober ein Corona-Bußgeldkatalog herausgegeben worden, in dem ein Regelsatz von 5000 Euro für Betreiber von Beherbergungsbetrieben angesetzt sei, wenn sie Gäste aus Risikogebieten aufnehmen. Allerdings fragt sich auch Bucher: „Wie sollen Hüttenwirte mit dieser Vorgabe in der Praxis umgehen? Sollen sie jeden Gast fragen, wo er herkommt? Und dann gegebenenfalls wieder zum Gehen auffordern?“ (rk)

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Ein Kommentar

  1. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Die deutschen Politiker zwingen die Gastronomen durch nicht realisierbare „Schutzmaßnahmen“ und gigantische Bußgelder bei Verstoß gegen die faktisch völlig sinnlosen Verordnungen zu einem wirtschaftlichen Gemeinschaftssuizid, für den sie allerdings nicht verantwortlich sind, weil sie die Regierungsverantwortung auf ihre Berater Drosten und Wieler übertragen haben.

    Wenn sich hinterher heraus stellt, dass die deutsche Volkswirtschaft grundlos ruiniert wurde, stehen die Schuldigen somit bereits schon heute fest.

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