Destabilisierung nach bekanntem Muster: Islamistische Terror-Söldner jetzt in Aserbaidschan

2. Oktober 2020
Destabilisierung nach bekanntem Muster: Islamistische Terror-Söldner jetzt in Aserbaidschan
International
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Foto: Symbolbild

Stepanakert. Im Krieg um die Konfliktregion Berg-Karabach hat Armenien vor einem Flächenbrand unter Beteiligung internationaler Terrororganisationen gewarnt. Aserbaidschan und die Türkei kämpften mit Hilfe islamistischer Terroristen gegen Berg-Karabach und Armenien, schrieb Regierungschef Nikol Paschinjan jetzt auf Facebook. Und Präsident Armen Sarkissjan warnte vor einem „zweiten Syrien“, sollte der Krieg nicht umgehend beendet werden.

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Die Warnung ist nicht unbegründet. Nicht nur die armenische Regierung, sondern inzwischen auch zahlreiche unabhängige Quellen registrieren, daß Aserbaidschan und die Türkei offenbar Tausende Söldner aus den Kriegsgebieten Syrien und Libyen bei den Kämpfen um das christlich geprägte Berg-Karabach einsetzen. Die armenische Armee kämpfe nun gegen den internationalen Terrorismus, so Paschinjan. Zuvor hatte das russische Außenministerium bestätigt, Hinweise auf den Einsatz von Söldnern illegaler Terrororganisationen zu haben. Moskau fordert den Abzug der Islamisten.

Der armenische Botschafter in Moskau präzisierte, die Türkei habe 4000 Söldner aus Syrien sowie Militärberater und Waffensysteme nach Aserbaidschan geschickt. Andere Quellen bestätigen das. Es soll sich um dschihadistische Kämpfer aus dem Umfeld von Al-Kaida und dem Terrornetzwerk „Islamischer Staat“ (IS) handeln. Nach Einschätzung von Beobachtern sind die Berichte zu zahlreich und kommen aus zu vielen Quellen, um sie einfach abzutun. Auch folgt der Söldnereinsatz einem bekannten Muster: nach Erkenntnissen des US-Verteidigungsministeriums hat die Türkei Anfang 2020 bis zu 3800 syrische Söldner nach Libyen gebracht (nachdem zuvor, 2012, die USA und Großbritannien nach dem gleichen Muster mehrere tausend in Libyen kämpfende Islamisten mitsamt ihrer Ausstattung nach Syrien verlegten, um dort den Bürgerkrieg gegen die Assad-Regierung anzufachen). (mü)

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