Bundeswehr auf Abwegen: Kramp-Karrenbauer entschuldigt sich bei Homosexuellen

21. September 2020
Bundeswehr auf Abwegen: Kramp-Karrenbauer entschuldigt sich bei Homosexuellen
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Das Bundesverteidigungsministerium unter Annegret Kramp-Karrenbauer läßt derzeit keine Gelegenheit aus, um die Bundeswehr weltweit zum Gespött zu machen. Mal ist es die krampfhafte Erhöhung der Frauenquote bei der Truppe, mal die Einführung weiblicher Dienstgrade – und jetzt müssen partout die Homosexuellen rehabilitiert werden. Demonstrativ entschuldigte sich Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer jetzt für die frühere „Diskriminierung“ Homosexueller bei der Bundeswehr. „Bei denen, die darunter zu leiden hatten, entschuldige ich mich“, erklärte die Ministerin im Vorfeld der Veröffentlichung einer Studie zum Thema.

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„Ich möchte die Erkenntnisse der Studie nutzen, um die Vergangenheit weiter aufzuarbeiten und das Gesetzesvorhaben für die Rehabilitierung der Betroffenen voranzubringen“, unterstrich Kramp-Karrenbauer die Prioritäten ihrer Amtsführung.

Sozialforscher der Bundeswehr haben die jahrzehntelange Praxis einer juristischen Verfolgung Homosexueller mit Entfernung aus dem Dienstverhältnis erstmals umfassend beleuchtet. „Gleichgeschlechtliche Orientierung galt in der Bundeswehr bis zur Jahrtausendwende als Sicherheitsrisiko und machte eine Karriere als Offizier oder Unteroffizier unmöglich“, schreiben die Wissenschaftler in der Untersuchung.

Erst SPD-Verteidigungsminister Rudolf Scharping vollzog im Jahr 2000 die Kehrtwende. Vorher – im Jahr 1998 ­– hatte ein von seinem Dienstposten abgelöster Zugführer Verfassungsbeschwerde eingelegt. Scharping setzte „gegen den erklärten Willen und hartnäckigen Widerstand der militärischen Führung der Streitkräfte“, so die Forscher, einen neuen Kurs durch. Der Kernsatz vom 3. Juli 2000 lautete damals: „Homosexualität stellt keinen Grund für Einschränkungen hinsichtlich Verwendung oder Status und somit auch kein gesondert zu prüfendes Eignungskriterium dar.“ (st)

Bildquelle: Flickr/ andreavallejos / CC BY-NC-ND 2.0

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3 Comments

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  2. hans schreibt:

    Das beste wäre, diesen Laden endlich komplett zu schliessen.

    Ist ja inzwischen sowieso nur noch eine Söldnertruppe die von der Politik verachtet aber auch überall auf der Welt verheizt wird.

  3. Realist schreibt:

    Vor allem bei Einsätzen in islamischen Ländern dürfte eine solche „Truppe” den Kampfgeist des Gegners immens steigern.

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