Wegen Waffen-SS-Mitgliedschaft: Ein Sportfunktionär soll „entsorgt“ werden

14. September 2020
Wegen Waffen-SS-Mitgliedschaft: Ein Sportfunktionär soll „entsorgt“ werden
International
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Canterbury/Neuseeland. Auch in anderen Ländern grassiert die Vergangenheitsbewältigung. Jetzt soll im fernen Neuseeland ein verdienter Sportfunktionär posthum „entsorgt“ werden – er war während des Krieges Mitglied der Waffen-SS.

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Das interessierte zuvor jahrzehntelang niemanden. Vielmehr hatte sich der Österreicher Willi Huber zeitlebens um die Erschließung des Berges Mount Hutt verdient gemacht. Zu seinen Ehren ist dort deshalb auch eine Skipiste nach ihm benannt. Doch plötzlich meldet sich die Gesinnungspolizei. Denn Huber diente im Zweiten Weltkrieg in der Waffen-SS.

Huber starb erst im August im Alter von 98 Jahren. Nachdem seine Vergangenheit offenbar erst infolgedessen publik wurde, starteten politisch Korrekte eine Petition. Sie wollen, daß die Gedenktafel am Mount Hutt abgenommen und die Skipiste „Hubers Run“ umbenannt wird. Jedwedes „ehrenvolle Erbe“ für Huber auf dem Berg in der Region Canterbury solle entfernt werden. „Das ist kein ‚Vermächtnis‘, auf das man stolz sein kann, und eine Beleidigung für alle, die von den Nazis ermordet wurden oder im Kampf gegen die Nazis starben“, heißt es in einer zeitgeistschnittigen Erklärung.

Huber lebte seit 1953 in dem Pazifikstaat und war mit einer Neuseeländerin verheiratet. Wegen seiner Bemühungen um die Erschließung des 2185 Meter hohen Mount Hutt ist er in Neuseeland berühmt. Soweit bekannt, zeigte er zeit seines Lebens wenig Reue für seine Vergangenheit. 2017 bezeichnete er gegenüber dem Sender TVNZ Hitler als „sehr clever“. Der „Führer“ habe Österreich aus den wirtschaftlichen Nöten geholt und der Bevölkerung „einen Ausweg geboten“.

Daß die Ehrungen für den Österreicher wirklich beseitigt werden, gilt allerdings als unwahrscheinlich. Der Manager des Skigebiets, James McKenzie, sagte der Nachrichtenseite „Stuff“, alles werde so bleiben wie bisher, solange keine Beweise dafür auftauchten, daß Huber Kriegsverbrechen begangen habe. (mü)

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4 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Für Konrad Adenauer, den ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, war die Waffen-SS, die Elitetruppe des Dritten Reiches, ein militärischer Verband wie jeder andere, ihre Soldaten würden die gleiche Ehre verdienen wie die Soldaten der Wehrmacht (sinngemäß). Mit dieser Einstellung würde Adenauer, sollte er noch leben, heute als Nazi gelten. Entweder absichtlich oder aus Unwissenheit werden die Waffen-SS und die SS, Hitlers schwarz uniformierte Prätorianergarde, auf eine gemeinsame Stufe gestellt, was keinesfalls gerechtfertigt ist!

    Aber wozu diese Geschichtsverfälschung? Nun, ich vermute, damit und durch weitere derartige Behauptungen soll das deutsche Volk für immer und ewig im Käfig der sogenannten „Alleinschuld“ gefangen gehalten werden.

  2. Anton G schreibt:

    Man hat deutsche Ingenieure nicht umworben, sondern gezwungen. Entweder Ihr arbeitet für uns, oder es gibt einen Kriegsverbrecherprozeß. Wie sachlich und fair die waren, ist bekannt.

  3. Lack schreibt:

    Er kann sich trösten. Deutsche Ingenieure haben die USA und die Sowjetunion zu Supermächten und zu Weltraummächten gemacht. Damals hat es keinen interessiert, daß es Deutsche waren. Man hat sie richtiggehend umworben. Wie die Geschichte weiter geht, sollte jeder wissen …
    Nach 70 Jahren entdeckt man „plötzlich“ ihre Vergangenheit …

    • werner ruzicka schreibt:

      Noch nach 200 Jahren, wenn keiner von den „Kriegsverbrechern“ mehr lebt, wird man in den Gräbern nach ihren Knochen graben. Denn wen oder was sollte man sonst anklagen? Halt, ich hab´s! Die Kindeskinder, denn das 3.Reich ist eine Schuld, die sich endlos weitervererbt.

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