Erfolg trotz Behördenwillkür: 10.000 demonstrieren in München gegen Corona-Politik

14. September 2020
Erfolg trotz Behördenwillkür: 10.000 demonstrieren in München gegen Corona-Politik
Kultur & Gesellschaft
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München. Trotz zahlreicher Auflagen und juristischer Hinhaltemaßnahmen der Stadtverwaltung nahmen am Samstag über 10.000 Teilnehmer an Demonstrationen gegen die Corona-Politik der Regierung in der bayerischen Landeshauptstadt teil. Die Veranstalter hatten mit 5000 Teilnehmern gerechnet.

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Erst in der Nacht zum Samstag konnte zumindest ein Teil der städtischen Auflagen juristisch gekippt werden, so etwa die Beschränkung der Teilnehmerzahl der zentralen Kundgebung auf der Theresienwiese. Die Stadt hatte hier wiederum – wie bereits im Mai – die Zahl auf maximal 1000 Teilnehmer beschränken wollen. Nicht gekippt werden konnte dagegen die Beschränkung der Teilnehmerzahl eines Demonstrationszuges durch die Stadt – hier hatten sich die Behörden auf 500 Teilnehmer festgelegt. Tatsächlich kamen weit über 3000 Personen. Weil sich viele von ihnen zudem nicht an die Auflage, eine Maske zu tragen, hielten, wurde dieser Teil der Kundgebung vorzeitig beendet. Die Teilnehmer zogen hierauf quer durch die Stadt zur abschließenden Großkundgebung, zu der sich mehr als 10.000 Menschen einfanden. Die Polizei ließ es sich nicht nehmen, auch hier mit patrouillierenden Streifen zur Einhaltung der Maskenpflicht aufzufordern.

Organisiert wurde die Demonstration von der Initiative „Querdenken 089“, einem Ableger der bereits in Stuttgart erfolgreichen „Initiative 711“.

Die Polizei war eigenen Angaben zufolge mit einem stattlichen Aufgebot von 1400 Beamten zugegen. Das bayerische Innenministerium hatte im Vorfeld angekündigt, bei Verstößen „hart durchzugreifen“. Tatsächlich kam es nicht nur zu zum Teil brutalen Übergriffen auf festgenommene Demonstranten – Videos davon kursieren in den sozialen Netzwerken –, sondern u.a. zur Festnahme eines Arztes, der Demonstrationsteilnehmern Atteste für die Befreiung von der Maskenpflicht ausstellte. Die Polizei spricht von rund 120 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht oder anderen Verstößen gegen die sogenannten „Hygieneregeln“.

Von den Veranstaltern wird die Kundgebung trotz der z.T. haarsträubenden juristischen und polizeilichen Einschränkungen als Erfolg gewertet, nachdem eine erste Kundgebungswelle im April und Mai wieder weitgehend abgeebbt war. Jetzt wird mit weiteren Demonstrationen gerechnet, die sich nicht nur gegen die Corona-Politik der Regierungen in München und Berlin, sondern konkret auch gegen die Söder-Regierung in Bayern richten. (rk)

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Ein Kommentar

  1. klaus-juergen schulz schreibt:

    wir werden genötigt,eine maske zu tragen,die nicht schützt,wegen einer pandemie die’s nicht gibt ?? warum das alles? da müssen millionen schmiergelder geflossen sein.

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