Kinderärzte gegen Maskenzwang an Schulen: „Sie nehmen den Kindern ihre Würde“

9. September 2020
Kinderärzte gegen Maskenzwang an Schulen: „Sie nehmen den Kindern ihre Würde“
Kultur & Gesellschaft
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München. Mit Beginn des neuen Schuljahres herrscht an den bayerischen Schulen ein rigides Maskengebot. Dies hat jetzt eine Initiative von Kinderärzten auf den Plan gerufen, die vor den Folgen warnen und sich deshalb in einem offenen Brief an die bayerische Söder-Regierung wenden.

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„Mittlerweile wissen wir, daß die Gefährlichkeit des Coronavirus SARS-CoV-2 für die Gesamtbevölkerung zu Beginn der Pandemie wesentlich überschätzt wurde“, heißt es in dem Schreiben der Münchner Fachärzte für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr. Steffen Rabe und Dr. Martin Hirte. Die beiden Mediziner fordern Ministerpräsident Söder und Kultusminister Piazolo auf, die im sogenannten „Rahmenhygieneplan“ verankerten Maßnahmen „im Licht der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnis und vor allem im Interesse des Kindeswohls grundlegend zu ändern“.

Zur Begründung verweisen die Mediziner darauf, daß die Erkrankungs- und Sterberaten in Deutschland ebenso wie in anderen europäischen Ländern auf nahe null abgesunken seien. Das gelte selbst für Regionen ohne strenge Maßnahmen. „Trotzdem werden weiter hohe Infektionszahlen suggeriert durch die von zahlreichen Fachleuten kritisierte enorme Steigerung der Testzahlen mit einem Test (RT-PCR), der in der Mehrzahl der Fälle weder eine Erkrankung noch Infektiosität anzeigt“, kritisieren die beiden Ärzte in ihrem offenen Brief.

Sie machen geltend, daß sich eine Schließung von Kitas und Schulen als epidemiologische Maßnahme schon vor der Corona-Krise nicht auf eine wissenschaftliche Evidenz stützen konnte. Zudem bestätigten zahlreiche jüngere Studien erneut die Wirkungslosigkeit dieser Maßnahme.

Vor allem aber bremsten die verordneten Verhaltensmaßregeln die Kinder in den ihnen „ureigensten zwischenmenschlichen Interaktionen und in ihrer sozialen Entwicklung“, was zwangsläufig zu schweren psychischen und sozialen Konflikten führe. „In letzter Konsequenz nehmen sie den Kindern ihre Würde“, werfen die Ärzte der Regierung vor. Der schwerwiegendste Eingriff in die seelische Integrität der Schulkinder sei zweifelsohne die Maskenpflicht, die jetzt auch im Unterricht gelte. Dabei sei die Wirksamkeit der sogenannten „Alltagsmasken“ gegen die Ausbreitung respiratorischer Viren ohnehin hoch umstritten.

Ein normales Schulleben sei mit Maske nicht vorstellbar. Für viele Schüler werde der Schulalltag zur Qual. Aus ärztlicher Sicht könnten weder „Herz und Charakter“ gebildet werden, noch „die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung“ gebracht werden.

Die Maßnahmen der Staatsregierung seien „unverhältnismäßig“. Der mehr als fragwürdige Nutzen der von Kindern getragenen „Alltagsmasken“ stehe in keinem vernünftigen Verhältnis zu der damit verbundenen Belastung und den möglichen Risiken. Deshalb fordern Rabe und Hirte von der Münchner Staatsregierung die Abschaffung der Maskenpflicht, Abstandsregeln und Quarantänemaßnahmen. Schulklassen und Schulen sollen geöffnet bleiben. Und: „Das Recht der Kinder auf Bildung muß uneingeschränkte Priorität haben“, so die Empfehlung der Experten. (fr)

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