Skandal an der Uni: Weiße, jüdische Historikerin gibt sich als Afroamerikanerin aus

7. September 2020
Skandal an der Uni: Weiße, jüdische Historikerin gibt sich als Afroamerikanerin aus
International
1

Washington. In den USA sorgt ein skurriler Fall von Identitätsschwindel für Schlagzeilen: die Historikerin Jessica Krug gab sich viele Jahre lang fälschlicherweise als Afroamerikanerin aus. Über ihre wahre Herkunft habe sie „den größten Teil“ ihres Erwachsenenlebens über gelogen, schrieb sie in einer Erklärung auf der Plattform „Medium“. Bis auf weiteres darf Krug nun nicht mehr an der George-Washington-Universität in der US-Hauptstadt unterrichten.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

„Ich habe meine Vergangenheit als weißes, jüdisches Kind in den Vororten von Kansas City zugunsten mehrerer schwarzer Identitäten verschleiert, die zu beanspruchen ich kein Recht hatte“, gestand die auf die afrikanische und Kolonialgeschichte spezialisierte Historikerin ein. Sie habe sich erst als Nordafrikanerin, dann als Afroamerikanerin und dann als Schwarze mit karibischen Wurzeln aus dem New Yorker Stadtteil Bronx ausgegeben.

Als Grund für den Schwindel gab Krug psychische Probleme und Kindheitstraumata an. Und: „Ich habe seit Jahren oft daran gedacht, diese Lügen zu beenden. Aber meine Feigheit war stets stärker als mein ethisches Bewußtsein. Ich kann das Richtige vom Falschen unterscheiden. Ich bin ein Feigling“, zeigte sich die Historikerin zerknirscht.

Traumatisiert reagierte auch die George-Washington-Universität: „Wir sind uns des Schmerzes bewußt, den diese Situation bei vielen unserer Gemeinschaft verursacht hat.“ Viele derzeitige und ehemalige Studenten sowie Dozenten litten unter Krugs Identitätsschwindel, ließ die Universitätsleitung verlauten. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungsmaterial:

https://netzladen.lesenundschenken.de/krisenbereit/

 796 Leser gesamt

Jetzt teilen:

Ein Kommentar

  1. Kaffeeschlürfer schreibt:

    Ein bisschen kann ich es sogar verstehen. Wer sich nicht als muslimische Afroamerikanerin ausgibt oder wenigstens bei Black Lives Matter mitplärrt, ist ja seines Lebens nicht mehr sicher. Jessica Doty Whitaker wurde offenbar von sog. „Antirassisten“ ermordet, und jetzt wird sie noch posthum als Rassistin beschimpft. Die einzigen Rassisten sind aber ihre Gegner, die ein Problem damit haben, wenn man auch als weißer Mensch einfach nur sein Leben leben will.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.