ÖVP fordert im Wiener Wahlkampf: Nur wer Deutsch kann, bekommt eine Sozialwohnung

7. September 2020
ÖVP fordert im Wiener Wahlkampf: Nur wer Deutsch kann, bekommt eine Sozialwohnung
National
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Wien. Im Wahlkampf der österreichischen Hauptstadt Wien sorgt eine plakative Forderung der ÖVP für Schlagzeilen: unter dem Motto „Integration braucht klare Regeln“ wurde jetzt das Wahlprogramm des örtlichen ÖVP-Chefs Gernot Blümel bekannt – dort wird unter anderem gefordert, daß künftig nur noch eine städtische Sozialwohnung erhalten soll, wer Deutsch auf B1-Niveau beherrscht.

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„Zu viele Menschen mit Migrationshintergrund beherrschen die deutsche Sprache kaum, obwohl sie schon länger hier leben. Wir fordern, daß die deutsche Sprache Voraussetzung für die Vergabe einer Gemeindewohnung ist“, erklärte Blümel. Als Vorbild wird Wiener Neustadt genannt. „Auch das Unterschreiben der Integrationsvereinbarung des Bundes soll verpflichtend sein. Das Beherrschen der deutschen Sprache im Gemeindebau baut Ghettobildungen vor, fördert das Zusammenleben und die Integration.“

Auch mit einigen weiteren markanten Forderungen setzt die Wiener ÖVP auf Integration. So enthält Blümels Wahlprogramm unter anderem ein klares Bekenntnis zu den Deutschförderklassen der Regierung Kurz. Auch solle Deutsch als Landessprache in der Wiener Stadtverfassung verankert werden. (mü)

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2 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Das Motto der Wiener ÖVP „Integration braucht klare Regeln“ ist in Wahrheit eine Täuschung! Es suggeriert nämlich, daß die Massenzuwanderung von Sprach- und Kulturfremden dem Willen der autochthonen Bevölkerung entspricht. Wer bspw. den Wiener Stadtteil Favoriten kennt, wo man sich fragt, ob man sich noch in der Republik Österreich befindet, weiß, was ich meine.

    Es trifft zu, daß ohne jegliche Sprachkenntnisse des Aufnahmelandes Integration – dieses mißbrauchte Wort – kaum oder gar nicht möglich ist. Aber viele der Zugewanderten eignen sich gerade mal so viel Deutschkenntnisse an, um bei den Wiener Sozialämtern sich die „Staatsknete“ abzuholen, an wahre Integration denken diese Menschen nicht einmal im Traum! Und was ist mit jenen Migrationshintergründlern, die praktisch kein Deutsch sprechen, und trotzdem schon lange in einer Wiener städtischen Sozialwohnung leben?

    Kurzum, das Motto der Wiener ÖVP sollte besser lauten: „Unser Wien braucht keine Zuwanderung aus inkompatiblen Kulturen“.

  2. Mark schreibt:

    Schon wieder dieses blödsinnige Gefasel von „Integration.“ So etwas gibt es allerdings nur in der politischen Agitation, die von den medialen Hofberichterstattern unterstützt wird – aber niemals in der Wirklichkeit. Und daß die „bunte Vielfalt“ hauptsächlich wegen der sozialen Vorteile ins Land strömte, ist kein Geheimnis.

    Letztendlich bleiben alle Volksgruppen am liebsten unter sich, bzw. unter ihresgleichen. Das fängt in den Schulen an, setzt sich an den Arbeitsplätzen fort und in den einschlägigen Stadtvierteln und Gastronomiebetrieben ist es nicht viel anders.
    Es wäre wohl besser, die ursprünglich gewachsene, autochtone Bevölkerung mal zu fragen, ob sie die Multikultur tatsächlich will.

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