Wettlauf um den Corona-Impfstoff: Plötzlich hat Rußland die Nase vorn

13. August 2020
Wettlauf um den Corona-Impfstoff: Plötzlich hat Rußland die Nase vorn
International
1

Moskau. Da reibt sich Bill Gates verdutzt die Augen: die russische Regierung hat jetzt einen Impfstoff gegen das Corona-Virus vorgestellt und mitgeteilt, daß mit ersten Impfungen an Freiwilligen begonnen worden sei. Kremlchef Putin erklärte, daß sich auch eine seiner Töchter bereits habe impfen lassen.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Putin erklärte Medienvertretern auch, daß der neue Impfstoff „recht effektiv funktioniert und eine stabile Immunität bildet“. Er trage den Namen Sputnik V.

Dem Kremlchef zufolge hat der Impfstoff alle notwendigen Tests bestanden. Der Impfstoff wurde vom staatlichen Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau entwickelt. Die klinischen Tests sind nach Regierungsangaben abgeschlossen. Das Institut hatte bereits im Mai mitgeteilt, einen Impfstoff entwickelt zu haben. Nach eigener Darstellung liefen die Tests erfolgreich. Die Impfung habe eine Immunität gegen die Krankheit COVID-19 erzeugt – ohne negative Nebenwirkungen. Das Präparat wurde an 50 Soldaten getestet, die sich freiwillig gemeldet hatten.

Laut der russischenVize-Regierungschefin Tatjana Golikowa soll nun Ende August oder Anfang September die Impfung von Medizinern beginnen. Ab Januar 2021 solle der Impfstoff dann auch für die Bevölkerung erhältlich sein. Gesundheitsminister Muraschko hatte bereits mitgeteilt, die Impfung werde kostenlos und freiwillig sein.

Im Westen zeigt man sich konsterniert ob der russischen Enthüllungen. Dabei unterschlagen westliche Kritiker, daß auch der von der Gates-Stiftung entwickelte Corona-Impfstoff, der so rasch als möglich für Massenimpfungen zur Verfügung stehen soll, nicht den üblichen Anforderungen für ausgiebige klinische Test genügen würde. In Deutschland etwa werden Politiker nicht müde, anzukündigen, daß bereits 2021 mit den Impfungen begonnen werden solle.

Wichtiger ist aber: bei dem russischen Impfstoff handelt es sich nach Regierungsangaben um die Weiterentwicklung eines konventionellen Impfstoffes, während der im Westen angekündigte m-RNA-Impfstoff auf einen Eingriff in die menschliche Gensubstanz hinausläuft.

Wadim Tarasow, Spitzenwissenschaftler an der Moskauer Setschenow-Universität, an der die Erprobungen des russischen Impfstoffes durchgeführt wurden, teilte hierzu mit, Rußland habe einen Vorsprung, weil es in den vergangenen 20 Jahren an Viren und deren Übertragung aktiv geforscht habe. Der Impfstoff sei nicht „von Grund auf“ entwickelt worden. „Die bestehende Technologie wurde verbessert. Es ist wichtig, daß alle Stufen der Impfstoffforschung befolgt und daß die internationalen Anforderungen eingehalten werden.“ (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungsmaterial:

https://netzladen.lesenundschenken.de/krisenbereit/

 

 1,002 Leser gesamt

Jetzt teilen:

Ein Kommentar

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Im Verlaufe der Evolution bildete der Mensch körpereigene Abwehrkräfte. So sind die weißen Blutkörperchen für die Vernichtung von schädlichen Bakterien im Blut zuständig. Gegen die viel gefährlicheren Viren sind sie allerdings machtlos. Diesen Kampf gegen Viren übernehmen die körpereigenen Antikörper. Aber nicht selten verlieren sie diesen Kampf, der Mensch stirbt. Denn nicht jeder Antikörper ist für jedes Virus geeignet, er muß erst „passend“ gemacht werden („Schloß und Schlüssel“). Das Lungenvirus Corona ist nun ein Virus, welches hinsichtlich Aggressivität und Gefährlichkeit seinesgleichen sucht.

    Ein Anti-Corona-Impfstoff hat die Aufgabe und Funktion, die Antikörper bei ihrem verzweifelten Kampf gegen dieses Virus (deshalb das hohe Fieber) wirkungsvoll zu unterstützen. In langwierigen Testreihen wird untersucht, ob er diese Bedingung erfüllt und – vor allem – welche Nebenwirkungen er hat. In Deutschland wird es nach Aussage von Experten in diesem Jahr einen zugelassenen Impfstoff wohl nicht geben. Bis dahin gilt – von Ausnahmen abgesehen – Maske tragen und Abstand einhalten.

    Der russische Präsident Putin hat jetzt verkündet, russischen Wissenschaftlern sei es gelungen, einen Impfstoff gegen Covid19 herzustellen, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für Massenimpfungen der Bevölkerung geeignet ist. Daß der Westen an diesem Impfstoff etwas auszusetzen hat, war (fast) zu erwarten.

    Aber eines ist sicher: Für die russische Bevölkerung, die unter der Corona-Pandemie arg zu leiden hatte bzw. noch leidet, erscheint nun ein Licht am Ende des Tunnels! –

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.