Erschreckende Umfrage: Frauen und Mädchen fühlen sich in deutschen Städten so unsicher wie in Kampala oder Lima

13. August 2020
Erschreckende Umfrage: Frauen und Mädchen fühlen sich in deutschen Städten so unsicher wie in Kampala oder Lima
Kultur & Gesellschaft
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Hamburg. Und das ist die Kehrseite der „Willkommenskultur“: Frauen und Mädchen fühlen sich in deutschen Städten immer unsicherer. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Kinderhilfswerk „Plan“ jetzt in Hamburg vorgestellt hat.

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„Unsere Befragung hat deutlich gemacht, daß Mädchen und junge Frauen auch in deutschen Großstädten täglich sexuell belästigt, verfolgt, bedroht und beleidigt werden“, sagte Plan-Chefin Maike Röttger. Dadurch werde ihnen ihr Recht verwehrt, sich sicher und frei in ihrer Stadt zu bewegen – um zur Arbeit oder zur Schule zu kommen, sich mit Freundinnen zu treffen oder auszugehen.

Insgesamt haben knapp 1000 Mädchen und Frauen im Alter von 16 bis 71 Jahren von Januar bis März 2020 an der Umfrage teilgenommen. Auf einer interaktiven Karte setzten sie sogenannte Pins an Orte, die sie als sicher oder unsicher erlebt haben.

Der Umfrage zufolge ist bereits jede fünfte Teilnehmerin Opfer von Gewalt, Verfolgung oder Bedrohung geworden. Die am häufigsten genannten Gründe für ein unsicheres Gefühl sind dabei Begegnungen mit Personengruppen, die Alkohol oder Drogen konsumieren, schlecht beleuchtete Wege und Parks sowie einsame Gegenden, in denen Hilfe im Notfall fehlen würde.

Mit Abstand am unsichersten fühlen sich Mädchen und Frauen „auf der Straße“. Darauf folgen in allen Städten die Ortskategorien „öffentliche Verkehrsmittel“ und „Grünanlagen“. In Hamburg fühlen sich die Mädchen und Frauen vor allem am Hauptbahnhof und auf der Reeperbahn unsicher, in Köln wurde die Mehrheit der negativen Pins eher in der Innenstadt wie zum Beispiel am Neumarkt gesetzt.

Auf der Berliner Stadtkarte gibt es dagegen keine einzige Markierung am Hauptbahnhof, dafür häufen sich negative Pins an touristischen Punkten wie dem Alexanderplatz oder in Friedrichshain. In München wurden häufig Parks wie der Englische Garten als unsicher bewertet.

Das Kinderhilfswerk hatte die Umfrage 2018 bereits in internationalen Metropolen wie Kampala, Delhi und Lima gestartet. „Vergleicht man die Zahlen, muß man erkennen: Mädchen und Frauen aus den deutschen Großstädten fühlen sich nicht sicherer als die in den Hauptstädten von Uganda, Indien und Peru“, meint Plan-Chefin Röttger. Tatsächlich ist die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung im Vergleich zum Vorjahr in allen Städten außer München gestiegen (Köln: +5 Prozent, Hamburg: +6,9 Prozent, Berlin: +15 Prozent, München: -11,5 Prozent). (rk)

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3 Comments

  1. Pingback: Endzeit-Umschau – August 2020 – Deutsches Herz

  2. Bunterepüavlik Deuschealan schreibt:

    Das hat nichts mit nichts zu tun!

    Daher: Weiterhin CDUSPDFDPLINKEGRÜNE wählen und für mehr Schutzbedürftige arbeiten!

  3. Mike Hunter schreibt:

    Wieso das denn. Mit einer Armlänge Abstand (OB Rekher Köln) ist Deutschland doch ein Land in dem wir gut und gerne leben (Bundeskanzlerin Merkel). Das Land der Dichter und Denker, der Nobelpreisträger und hart arbeitenden Menschen! Das Land wo Honig fließt und Steaks an den Bäumen wachsen. Das Land, das vor Reichtum aus allen Nähten platzt. Oder lügen unsere Politiker und Medien etwa?

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