Risiken und Nebenwirkungen der „Befreiung“: Weltkriegsbombe verletzt Polizisten

12. August 2020
Risiken und Nebenwirkungen der „Befreiung“: Weltkriegsbombe verletzt Polizisten
Kultur & Gesellschaft
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München. Noch 75 Jahre nach Kriegsende werden die Bewohner deutscher Städte immer wieder brutal an die angebliche „Befreiung“ durch die Sieger des Zweiten Weltkrieges erinnert. Bombenfunde gehören nach wie vor zum explosiven Alltag selbst kleinerer Städte, die von den Alliierten bombardiert wurden.

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Jetzt war es in München wieder einmal so weit. Dort hat jetzt eine Phosphorbombe im Stadtteil Freimann einen Polizisten schwer verletzt. Der Beamte mußte mit Verbrennungen an Armen, Beinen und Kopf ins Krankenhaus.

Passanten hatten in einem Waldstück Rauch bemerkt und eine Streife darauf aufmerksam gemacht. Ausgerüstet mit einem Feuerlöscher, suchten die Beamten nach dem Ursprung der Rauchentwicklung. Noch bevor die Streife das Gerät am Brandherd einsetzen konnten, entzündete sich der Phosphor der Bombe. Der 21jährige Beamte erlitt dadurch massive Verbrennungen an Armen, Beinen und Kopf. Er mußte notoperiert werden.

Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes und des Landeskriminalamtes identifizierten die Waffe als eine Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bombe wurde entsorgt, das Gebiet weiträumig abgesperrt und nach weiteren Kampfmitteln abgesucht. (st)

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Unser Lesetipp zum Thema Bombenkrieg gegen Deutschland: https://lesenundschenken.de/buecher/militaer/luftwaffe/luftwaffe-allgemein/5493/bombenterror

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Ein Kommentar

  1. Dieter Fiedler schreibt:

    Auf Nachfrage der Regierung der BRvD an Großbritanien, betreffs Phosphorbomben, ist der Einsatz von dieser Art von Bomben verneint worden. Nun ist wieder mal nach dem Fund bei Augsburg, bewiesen, daß die Engländer gegen Deutschland ( Dresden-Hamburg) Phoosphorbomben eingesetzt haben.

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