Auch Sarrazins Frau tritt aus der SPD aus: „Die einstige Volkspartei mutiert zur Sekte“

8. August 2020
Auch Sarrazins Frau tritt aus der SPD aus: „Die einstige Volkspartei mutiert zur Sekte“
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Aus Protest gegen den „absurden Ausschluß“ ihres Mannes hat jetzt auch die Ehefrau des früheren Berliner Finanzsenators und Bestsellerautors Thilo Sarrazin, Ursula Sarrazin, ihr SPD-Parteibuch zurückgegeben. Ihre Begründung läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: „Jetzt weiß jeder, daß man in der SPD die brennenden Probleme der Gegenwart, Migration und Islam, nicht mehr offen diskutieren darf.“

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Am zurückliegenden Ausschlußverfahren kritisiert Frau Sarrazin, daß die Ausschluß-Befürworter „an Wissen und Argumenten nichts zu bieten“ gehabt hätten. Und: „Die Lösungsvorschläge meines Mannes sind tabu. Die einstige Volkspartei SPD mutiert zur Sekte.“

Angesichts ihres fortschreitenden Realitätsverlustes, warnt Frau Sarrazin, werde die SPD mittlerweile nachgerade zu einer Gefahr: „In der SPD wird nur noch zu hören sein, daß Migration grundsätzlich gut ist, da sie ja so vielfältig ist, daß der Islam harmlos und gut integrierbar sei (…). Das führt zur Verkennung der tatsächlichen problematischen Gegebenheiten, zu Illusionen und zu Ideologien, die letztlich allen und allem übergestülpt werden. Wer so regiert und Macht ausübt, richtet großen Schaden an. Wozu das schon mehrmals in der Geschichte geführt hat, ist hinlänglich bekannt.“

Auch Thilo Sarrazin selbst, weit davon entfernt, von seinen inhaltlichen Positionen abzurücken, attestiert seiner langjährigen Partei, daß sie sich inzwischen völlig vom „Problembewußtsein“ der Bevölkerung entfernt habe: „Der Versuch, mich wegen des Buches ‚Feindliche Übernahme‘ aus der SPD auszuschließen, zeigt, daß es um Gesinnung geht, aber nicht um Wahrheit“, kommentierte Sarrazin das gegen ihn angestrengte Ausschlußverfahren. (se)

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5 Comments

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  2. Realist schreibt:

    Herr Sarrazin ist für mich der ehrenwerte Sozialdemokrat. So gut er seit vielen Jahren die Probleme der Zeit erkennt und aufzeigt sowie Lösungen anbietet, so realitätsfern und ideologieorientiert, wie es kaum noch mehr geht, hat sich ’seine‘ SPD entwickelt. Entweder ist er ein hoffnungsloser sozialdemokratischer patriotischer Romantiker, der die Meinungsfreiheit in seiner Partei mit seiner Causa juristisch ‚beweisen‘ will und die Partei demokratisch erneuern möchte, oder er führt absichtlich vor, dass es absolut sinnlos ist, hier noch etwas anderes als Kadergehorsam und kommunistische Einheitsideologie zu erwarten. Ich tendiere zu letzterem. Es tut fast schon weh mit anzusehen, wie sich solidarische realitätsverpflichtete Menschen heutezutage aufreiben lassen müssen, nur um einen Deut von Wahrheit einbringen zu können. Die SPD ist ein toter stinkender Kadaver wenn es um Wahrheit geht, geht es jedoch um linke kommunistische Propaganda, so ist sie, wie die amerikanische Partei der ‚Demokraten‘, ein hasserfülltes reißerisches und vergiftendes Ungetüm. Sie ist, und da ist Frau Sarrazin ausdrücklich recht zu geben, eine Sekte.

  3. Horst schreibt:

    Kann mir irgendjemand erklären, warum Herr Sarrazin gerichtlich durchsetzen will, auch künftig seinen stattlichen Partei-Mitgliedsbeitrag für diese abgehalfterte SDP weiter bezahlen zu dürfen ?

  4. Bernd Sydow schreibt:

    Noch vor wenigen Tagen war ich der Überzeugung (Kommentar vom 4.8.), daß Thilo Sarrazin richtig handelt, wenn er um die Mitgliedschaft in „seiner“ SPD kämpft. Nun aber, da seine Ehefrau den wahren Charakter dieser Partei offengelegt hat, nämlich daß sie längst keine Volkspartei mehr ist, die sich für die eigentlichen Probleme des deutschen Volkes interessiert, sondern daß sie vielmehr eine Sekte ist, die es zuläßt, daß sich der politische Islam – eine Art Trojanisches Pferd der islamischen Überfremdung – in Deutschland immer mehr ausbreitet, bin ich obiger Überzeugung nicht mehr.

    Daß Kanzlerin Merkel es mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte (falls sie überhaupt eines hat), mit solch einer für unser Volk und Land hochgefährlichen Partei eine Regierung zu bilden, zeigt ihr wahres Gesicht. Und Thilo Sarrazin? Anstatt erleichtert aufzuatmen, daß er aus diesem „Verein“ raus ist, versucht er es jetzt über den Weg einer Zivilklage, seinen Rausschmiß aus der SPD für ungültig erklären zu lassen. Das verstehe wer will. Ich tue es nicht!

  5. Pack schreibt:

    Die SPD strebt die 10%-Grenze an, aber von unten. Seit Schröder mit seiner Agenda 2010 der Klientel der SPD in den Rücken fiel, strebt die SPD offenbar die Selbsvernichtung an …

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