Schwulenpropaganda nicht willkommen: Warschauer Polizei nimmt LGBT-Aktivistinnen fest

7. August 2020
Schwulenpropaganda nicht willkommen: Warschauer Polizei nimmt LGBT-Aktivistinnen fest
International
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Warschau. Nicht überall werden Homosexuelle und Vertreter anderer sexueller Minderheiten öffentlich so hofiert wie in Westeuropa. In Warschau hat die Polizei jetzt mehrere Aktivistinnen festgenommen, die LGBT-Regenbogenfahnen an Denkmälern aufgehängt hatten. „Wegen der Verletzung religiöser Gefühle und der Entehrung von Warschauer Denkmälern hat die Polizei erste Verdächtige festgenommen“, teilte die Behörde mit.

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Zur Zahl der Festgenommenen wurden keine Angaben gemacht. „Weitere Festnahmen sind nur eine Frage der Zeit“, heißt es aber im Tweet der Polizei.

In der vergangenen Woche waren Regenbogenfahnen, Anarchisten-Symbole und andere linke Bekenntnisse an mehreren Denkmälern in der polnischen Hauptstadt gesichtet worden, darunter auch an einer Jesus-Skulptur vor der Heilig-Kreuz-Kirche.

Die Rolle von sexuellen Minderheiten und der westlichen Gender-Ideologie spielte in den letzten Monaten eine prominente Rolle im polnischen Präsidentenwahlkampf. Der nationalkonservative Amtsinhaber Andrzej Duda hatte sich im Wahlkampf mit schwulenkritischen Äußerungen profiliert. Unter anderem sagte er mit Blick auf Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender: „Man versucht uns einzureden, daß das Menschen sind. Aber es ist einfach nur eine Ideologie.“ Duda siegte in der Stichwahl am 12. Juli mit einem knappen Vorsprung. (mü)

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2 Comments

  1. Kaffeeschlürfer schreibt:

    Das Neue Testament entstand vor weit über 1500 Jahren in einer archaischen Gesellschaft, die alles ihnen Fremde ablehnte, und drückt die Gedanken der damaligen, höchst exklusiven Elite aus. Noch lange über diesen Zeitpunkt hinaus war es selbstverständlich, dass sich eine übermächtige Kirche in die Intimsphäre jedes Einzelnen einmischt und jeden zu einer strengen Sexualmoral vergattert. Weil sich das niemand mehr bieten lassen will und weil die katholische Kirche Polens von ihrem Missbrauchsskandal ablenken will, wird jetzt gegen sexuelle Minderheiten agitiert. Diese opportunistische Scheinheiligkeit hat mit christlicher Lehre nichts mehr zu tun.

    Politische Bekenntnisse an oder neben Jesus-Statuen anzubringen., finde ich auch nicht richtig. Man muss aber auch bedenken, dass sich auf diese Weise jemand gegen Leute wehren wollte, die verbal zündeln.

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Polen ist ein katholisch geprägtes Land. Die Menschen dort nehmen die christlich-katholische Lehre ernst. Sie richten vielfach – anders als vielerorts im dekadenten Westen – ihre alltägliche Lebensweise nach ihr aus.

    Die christliche Lehre basiert auf dem Neuen Testament (NT), dem zweiten Teil des Heiligen Buches der Bibel. Und nirgendwo steht geschrieben, daß man tolerant sein soll gegenüber Homosexuellen und anderen sexuell Abnormen und ihren Handlungen. Der Apostel Petrus bspw. – nach ihm ist der Petersdom in Rom benannt – war ein entschiedener Gegner der schwulen Lebensweise, und wäre es auch der Gender-Ideologie gewesen, hätte es selbige damals schon gegeben. Für Petrus war die natürliche Familie aus Vater, Mutter, Kind(ern) ein Gebot Gottes!

    Wofür steht die Regenbogenfahne der Schwulen- und LGBT-Bewegung heute? Die Zeiten, in denen Schwule in Deutschland politisch verfolgt wurden und homosexuelle Handlungen unter Strafe standen, sind auch in Polen vorbei. Homosexuelle etc. sind heute politisch gleichberechtigt (Wer erinnert sich noch an den FDP-Politiker Westerwelle?), was aber nicht bedeutet, daß sie Anspruch auf uneingeschränkte Toleranz haben.

    Die Regenbogenfahne – in meinen Augen ein links-anarchistisches Symbol – dient in heutigen Zeiten zur Provokation der polnischen (katholischen) Allgemeinheit und zur politischen Agitation. Sie zu diesem Zweck an Denkmälern – erst recht an solchen mit nationaler Relevanz – und/oder an Gotteshäusern bzw. kirchlichen Skulpturen aufzuhängen, das sind nicht nur in Polen verwerfliche Taten. Der polnische Staat wird diese Leute entsprechend zu bestrafen wissen!

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