„Rassismus“-Diskussion sogar auf Grönland: Ein Missionars-Denkmal soll verschwinden

20. Juli 2020
„Rassismus“-Diskussion sogar auf Grönland: Ein Missionars-Denkmal soll verschwinden
International
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Nuuk/Grönland. Selbst das ferne Grönland ist vor den Auswüchsen der aktuellen „Rassismus“-Diskussion nicht gefeitl Jetzt muß auf der riesigen Eisinsel im Nordmeer darüber abgestimmt werden, ob das plötzlich „umstrittene“ Denkmal eines christlichen Missionars auch weiterhin stehenbleiben darf oder nicht.

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Erst kürzlich war das Denkmal des dänisch-protestantischen Pfarrers Hans Egede mit rotem Lack beschüttet worden. Außerdem war der Sockel mit dem Wort „decolonize“ beschmiert worden. Der Missionar Egede hatte bei der Verbreitung des Christentums in Grönland eine wichtige Rolle gespielt. Eine weitere Statue von ihm steht vor der Frederikskirche in Kopenhagen. Auch dieses Denkmal war, rund eine Woche nach seinem Ebenbild in Nuuk, Ende Juni beschmiert worden.

Die Grönländer läßt der derzeitige Wirbel um Denkmäler und angeblichen „Rassismus“ aber offenbar kalt. Denn die Beteiligung an der Abstimmung über das Egede-Denkmal in Nuuk ist spärlich. Bislang (Stand: Donnerstag) haben gerade einmal 879 von 23.123 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Bisher ist die Mehrheit, 555, dafür, es weiterhin stehen zu lassen.

Die Abstimmung läuft noch bis zum 21. Juli. (mü)

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