Deutsche Kommunen vor der Bewährungsprobe: Die Gewerbesteuer bricht weg

20. Juli 2020
Deutsche Kommunen vor der Bewährungsprobe: Die Gewerbesteuer bricht weg
Wirtschaft
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Berlin/Köln. Mehrere Monate nach Beginn der Corona-Krise in Deutschland lassen sich die ökonomischen Folgen nicht mehr unter den Teppich kehren. Vielmehr mehren sich die Anzeichen dafür, daß der Bundesrepublik ab Herbst die schwerste wirtschaftliche Krise seit Kriegsende bevorsteht.

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Das infolge der Krise fehlende Geld macht sich nicht zuletzt in den Kommunen bemerkbar. Die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Städtetages, Verena Göppert, sagte jetzt der dpa: „Die kommunalen Haushalte werden am Ende des Jahres so hohe Einbußen erleiden, wie wir sie noch nicht erlebt haben.“ Und: „Die Gewerbesteuer ist in den vergangenen drei Monaten katastrophal eingebrochen.“

Im zweiten Quartal sei die Gewerbesteuer auf die Hälfte des Vorjahresniveaus zusammengeschrumpft, weiß man beim Städtetag aufgrund Umfrage unter Städten zur Entwicklung des Gewerbesteueraufkommens. Im ersten Halbjahr sei das Gewerbesteueraufkommen insgesamt um etwa 28 Prozent gesunken – darin enthalten sind aber noch Monate vor dem Ausbruch der Krise.

Infolge der Epidemie sind bei vielen Unternehmen Umsätze und Aufträge weggebrochen und damit die Erträge stark gesunken. Das Gesamtaufkommen der Gewerbesteuer betrug nach Angaben des Städtetags im vergangenen Jahr bundesweit 55,4 Milliarden Euro. Viele Städte verzeichneten Rückgänge von mehr als 70 Prozent, in der Spitze sogar über 80 Prozent.

Auch in den kommenden Jahren werden die Folgen der Corona-Krise nach Einschätzung der Städtetags-Präsidentin spürbar bleiben. (se)

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3 Comments

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  2. Realist schreibt:

    Der deutsche Städtetag kann es bis heute nicht beziffern, was die Merkel-Illegalen an Logis kosten. Dass Kommunen nicht nur diese Kosten haben, sondern auch gestiegene Kosten wegen Vandalismus, die auch nicht beziffert werden, hat bereits vor Corona Polster, wenn überhaupt vorhanden, abschmelzen lassen. Seit Jahren werden in den Innenstädten Parkplätze entweder rückgebaut, in Fahrrad- oder Elektroparkplätze umgebaut, Ampelphasenschaltungen, auch nachts, zu Gunsten von Fußgängern umgestellt. Manche Ampeln wurden in manchen Städten sogar mit Schildern für Autofahrer versehen: „Extra lange Wartezeit.” Teils ist man nun verwundert bis erschrocken. Ist Corona vorbei wird die Verwunderung bleiben.

  3. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Der UN Generalsekretär Antonio Guterres redet inzwischen Klartext, er fordert eine neue Weltordnung und zu den Vorbereitungen gehört auch das von den Politikern und nicht von den Viren verursachte Corona-Chaos, mit einer desolaten Weltwirtschaft und gigantisch überschuldeten Staaten lässt sich die neue Weltordnung erheblich besser realisieren, als es bei intakten, kapitalistischen Systemen der Fall wäre.

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