Meinungsfreiheit in Deutschland: Nicht einmal mehr ein Drittel fühlt sich frei

18. Juli 2020
Meinungsfreiheit in Deutschland: Nicht einmal mehr ein Drittel fühlt sich frei
Kultur & Gesellschaft
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Erfurt. Die political correctness ist in Deutschland inzwischen ein handfestes Problem für die Meinungsfreiheit. Fast die Hälfte der Deutschen ist mittlerweile der Auffassung, man könne wegen der politischen Korrektheit seine Meinung nicht mehr frei äußern. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der evangelischen Nachrichtenagentur Idea hervor.

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Demnach glauben 45 Prozent der Bürger, nicht mehr alles sagen zu dürfen. Nur noch ein knappes Drittel, nämlich 32 Prozent der Befragten, gaben an, in ihrer Meinungsäußerungsfreiheit nicht eingeschränkt zu sein. 14 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, neun Prozent machten keine Angabe. Auch fühlen sich Männer öfter in ihrer freien Meinungsäußerung beschränkt (48 Prozent) als Frauen (43 Prozent).

Am stärksten verbreitet ist das Gefühl mit 49 Prozent demnach in der Altersgruppe der 40- bis 49jährigen. Am wenigsten eingeschränkt fühlen sich 18- bis 29jährige (35 Prozent). Auch bei den über 60jährigen teilt mit 47 Prozent fast jeder Zweite die Beobachtung einer Beschränkung der Meinungsfreiheit.

Unterschiede gibt es auch zwischen alten und neuen Bundesländern. In der früheren DDR sehen sich 50 Prozent durch die political correctness eingeschüchtert, im Westen sind es 45 Prozent.

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12 Comments

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  2. Wolfsrabe schreibt:

    Wir haben doch die Freiheit und demokratische Wahlen! Wir haben die Freiheit, unsere Henker selbst demokratisch zu wählen, und das tun die Deutschen bis heute in überwiegender Mehrheit, das sieht man an den Wahlergebnissen.
    Wenn das Volk nicht in der Lage ist, sich demokratisch zu retten, dann sollte es entweder sich einen anderen Weg suchen oder demokratisch untergehen. Wer sagt eigentlich, daß Demokratie die einzige oder beste Regierungsform für alle Völker ist?

  3. hans schreibt:

    Es scheinen aber immer noch genug Leute zu denken hier gilt die uneingschränkte Meinungsfreiheit.
    dabei war die Meinugsfreiheit doch schon seit 1945 in beiden Teilen Deutschlands eingeschränkt.
    Auf der einen Seite bestimmten die „Kommunisten“ und der Kreml und auf der anderen Seite bestimmte das „Weisse Haus“ und seine genehmen Politiker.

  4. Bernd Sydow schreibt:

    Hier muß man zunächst differenzieren. Nicht alle Deutschen interessieren sich für politisch relevante Themen. Vielen ist es völlig egal, wie sich Deutschland durch die weiterhin anhaltende Zuwanderung aus inkompatiblen Kulturen zukünftig verändert.

    Das Argument, man könne wegen der Political Correctness seine Meinung nicht mehr frei äußern, ist doch lächerlich! Was heißt denn hier „nicht dürfen“? An dieser sogenannten „Political Correctness“, die grundsätzlich links ist, sind die Deutschen doch selber schuld! Je mehr sie mit ihren der linken „Correctness“ entgegengesetzten Meinungen hinterm Berg halten, also das grundgesetzlich verbriefte Recht auf freie Meinungsäußerung nicht in Anspruch nehmen, desto aggressiver stoßen die linken Meinungswächter vor und dominieren stärker den politisch-gesellschaftlichen Zeitgeist (Deutungshoheit).

    Der deutsche Philosoph Immanuel Kant rief den Deutschen zu „Habt Mut, euch des gesunden Menschenverstandes zu bedienen!“ (sinngemäß). Heute würde er den Deutschen zurufen „Habt Mut, eure Meinung frei zu äußern!“.

  5. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Die Eliminierung der Meinungsfreiheit hat inzwischen auch „ZUERST“ erreicht, wahrheitsgetreue Klartext Kommentare kommen ein paar Tage in die Warteschleife und werden danach gelöscht, weil sich auch „ZUERST“ vor den Reaktionen der Staatsgewalt (explizit vor dem ehemaligen Büroboten der Stadtverwaltung Ingolstadt namens Horst Seehofer) fürchtet.

    • red. schreibt:

      Liegt einfach nur an der Urlaubszeit, nicht immer gleich an die große Verschwörung denken. 😉

  6. Andi schreibt:

    Vor allem die Älteren können bestätigen, wie weit der Art.5 GG immer weiter ausgehebelt wird. Bei „Tabuthemen“ hört man immer öfter „Man darf es ja nicht sagen, aber ….“.

  7. Rudi Ratloh schreibt:

    Gäbe es nicht die ständige, einer Gehirnwäsche gleichenden Staatspropaganda, welche bereits in der Schule beginnt, dann würde jeder begreifen müssen, dass wir nicht frei sind und auch keine Meinungsfreiheit haben.

  8. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Anlässlich der deutschen Vereinigung ist die Bundeskanzlerin nicht mit leeren Händen in die BRD gekommen, sie hat die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, die Reisefreiheit, die Versammlungsfreiheit und die Grundrechte der DDR Bürger als zukünftige Bestandteile der Bundesrepublik Deutschland mitgebracht und zum Ausgleich einige Artikel des Grundgesetzes außer Kraft gesetzt.

    Einige Ihrer ehemaligen Arbeitskollegen aus der Abteilung 6 des Ministerium für Staatssicherheit der DDR sind soweit mir bekannt, inzwischen vollauf damit beschäftigt, die Freiheiten der gesamtdeutschen Bevölkerung auf DDR Standart zu bringen was allerdings nicht bedeutet, dass die Mauer wieder aufgebaut wird, es wird auch keine Grenzsoldaten mehr geben, die Mauer und die Grenzsoldaten wurden inzwischen durch Coronaviren ersetzt.

  9. Armin schreibt:

    Und jetzt sollte die AfD endlich mal in die Offensive gehen und diese unzufriedenen Bürger in Wählerstimmen verwandeln!

    • Marques del Puerto schreibt:

      *Armin* kann sie nicht, mit wem denn an der Spitze? Meuthen ? Es gibt eine Ost AfD und eine West AfD, die sind so geteilt wie das Land!
      Die im Osten haben gemerkt das wir zusammenhalten müssen und Hände reichen in alle patriotischen Lagern. im Westen geht es nur noch darum ein sicheres Plätzen bei der nächsten Wahl zu erhaschen.
      Mit besten Grüssen

  10. Jack schreibt:

    Weder Meinungsfreiheit noch Demokratie oder Rechtsstaat gibt es nach meiner Erfahrung in Deutschland.

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