Der „Simon-Wiesenthal-Preis“ kommt: Nur die FPÖ macht nicht mit

11. Juli 2020
Der „Simon-Wiesenthal-Preis“ kommt: Nur die FPÖ macht nicht mit
Kultur & Gesellschaft
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Wien. Hier haben die österreichischen Freiheitlichen Rückgrat bewiesen: alle Parlamentsfraktionen im Nationalrat außer der FPÖ haben jetzt im Verfassungsausschuß den Weg für einen „Simon-Wiesenthal-Preis“ freigemacht, mit dem Initiativen gegen „Antisemitismus“ ausgezeichnet werden sollen. Der Preis solle „anderen Mut machen, ihre Stimme zu erheben“, sagte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP).

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Die mit 30.000 Euro dotierte Ehrung wird künftig einmal jährlich an bis zu drei Personen oder Personengruppen als Auszeichnung für ihr besonderes „zivilgesellschaftliches“ Engagement gegen Antisemitismus und für die Aufklärung über den Holocaust verliehen. Der Preis soll das Andenken an den „Nazijäger“ Simon Wiesenthal ehren, der es sich jahrzehntelang zur Lebensaufgabe gemacht hatte, NS-Täter aufzuspüren und vor Gericht zu bringen.

Die FPÖ will die Initiative nicht mittragen – allerdings in erster Linie deshalb, weil sie mit dem Namen des Preises nicht einverstanden ist. Die Freiheitlichen schlagen vor, ihn nach Bruno Kreisky zu benennen. Das allerdings stößt bei der SPÖ auf Ablehnung; der frühere österreichische Bundeskanzler stand Israel durchaus kritisch gegenüber und unterhielt gute Beziehungen zu den Palätinensern. (mü)

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