Sargnagel für den Einzelhandel: Der Maulkorbzwang bleibt

8. Juli 2020
Sargnagel für den Einzelhandel: Der Maulkorbzwang bleibt
Wirtschaft
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Berlin/München. Darüber wird man sich beim vom Corona-Ruin bedrohten Einzelhandel sicher freuen: die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben jetzt einhellig klargestellt, daß es beim Maskenzwang im Einzelhandel bleiben werde. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) plädierten für die Beibehaltung.

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„Ob im Bus, in der U-Bahn oder im Einzelhandel – soll es bei der Pflicht bleiben, Masken zu tragen“, sagte Merkels Sprecher Seibert. Dies sei „umso wichtiger“, als derzeit viele Menschen in den Urlaub fahren und damit möglicherweise das Virus verbreiten. „Auch Regionen, die womöglich sehr geringe Fallzahlen hatten, bekommen nun Zulauf aus anderen Teilen des Landes.“

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) hatte am Wochenende die Debatte um die Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel unter Verweis auf die niedrigen Infektionszahlen ins Rollen gebracht. Dafür gibt es bei in der CDU-Spitze aber keine Mehrheit. Auch der bayerische Ministerpräsident Söder (CSU) stellte am Montag klar, daß Bayern „auf keinen Fall die Maskenpflicht lockern oder abschaffen“ werde.

Für den deutschen Einzelhandel sind das vernichtende Signale. Viele Geschäfte, die nach mehrwöchiger Corona-Zwangspause gerade erst wieder eröffnen durften, sind von der Pleite bedroht. Auch nach der Wiedereröffnung kommen viel zu wenige Kunden, weil der Maskenzwang von den meisten als störend empfunden wird. (rk)

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9 Comments

  1. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Die Politiker „beschützen“ die Unternehmer auf dem Weg in den von ihnen vorbereiteten Ruin, damit die von ihnen angestrebte Umstrukturierung der Weltbevölkerung und die Veränderungen der Weltwirtschaft störungsfrei realisiert werden können, die aktuell betriebene Ausbeutung der Weltbevölkerung in der derzeit praktizierten Form kann nicht weiter fortgeführt werden, wie Helmut Kohl bereits erläutert hat, beginnt der staatlich befohlene Sozialismus bei einer Steuerbelastung von mehr als 50% was inzwischen der Fall ist.

    • Ali Baba schreibt:

      Herr Schlichting, vielen Dank dafuer, mehr kann ich nichts dazu kommentieren.! Das reicht, was Sie geschrieben haben!

  2. Armin schreibt:

    Ich hoffe, diese Krise ist ausreichend, damit die Bürger und Wähler bei den nächsten Wahlen für einen Regierungswechsel sorgen werden. Oder wird dann ebenfalls angeordnet, dass die Wahl wiederholt werden muss?

    • Südwester schreibt:

      95% der Wähler werden die Blockparteien wählen. Aus Dankbarkeit.

  3. Bernd Sydow schreibt:

    Der Zweck von Maske und Abstandsgebot ist, die Gefahr der Ausbreitung des Corona-Virus so klein wie möglich zu halten. Zumindest bis die Menschheit über einen zugelassenen Impfstoff verfügt und alle Infizierten hierzulande damit geimpft sind. Aber das kann Jahre dauern! Im schlimmsten Fall ist das Corona-Virus bis dahin mutiert und gegen den Impfstoff resistent.

    Es ist im realen Leben völlig unmöglich, die obigen Bedingungen ständig einzuhalten, es sei denn, man liegt in seinem Grab. Auch die Maske kann vor dem Corona-Virus zuverlässig nicht schützen (nicht zuletzt weil man sie ab und zu abnehmen muß), aber gerade deshalb ist die Maskenpflicht im Einzelhandel – womöglich für Jahre – für Geschäft und Kunde eine einzige Katastrophe. Aus diesem Grunde plädiere ich dafür, weg mit Maske und Abstandsgebot in Deutschland! Gewiß, es wird wahrscheinlich mehr Corona-Tote geben, aber Tote gibt es auch bei der Spanischen Grippe, bei Krebs und im Straßenverkehr und wer weiß wo noch.

    Meine Empfehlung: In Deutschland sollten alle so leben wie vor der Corona-Krise, und wenn die Stunde kommt, dann ist es eben so!

    • Bernd Sydow schreibt:

      Nachtrag: Man muß den Maskenzwang im ÖPNV von der Maskenpflicht im Einzelhandel unterscheiden. In den Bussen und Bahnen wollen die Menschen nur von A nach B oder C, ob viele oder wenige unterwegs sind, ist für den ÖPNV relativ unerheblich. Deswegen ist dort ein Maskenzwang durchaus angebracht.
      Anders im Einzelhandel. Für viele ist Einkaufen auch ein schönes Erlebnis, Einkaufsbummel und Shopping-Tour, bei dem Maske und Abstandsgebot absolut kontraproduktiv wirken. Kurz: Die Kunden bleiben weg, der Einzelhandel wird in seiner Existenz bedroht.

      Diese Gesichtspunkte sollte die Politik nicht ignorieren!

      • Ali Baba schreibt:

        Die Kunden bleiben weg, der Einzelhandel wird in seiner Existenz bedroht. “ DARUM GEHT ES DOCH „DEN EIGENTUEMERN DER WELT“. DA LIEGT DER HUND BEGRABEN UND NICHT ANDERSWO.!

  4. Kaffeeschlürfer schreibt:

    Doch, sollte sie unbedingt. Was der Mensch wirklich braucht, das wird er auch kaufen, mit oder ohne Maskenzwang. Ohne Maskenzwang ist aber das Infektionsrisiko höher, und viele Infizierte tragen bleibende Schäden davon. Und hier muss eben das niedere Rechtsgut (Gewinnerwartungen der Wirtschaft) dem höheren (Gesundheit der Bürger) weichen.

    Kann man gerade bei GMX nachlesen: https://www.gmx.net/magazine/gesundheit/studie-milder-covid-19-verlauf-gehirnschaeden-fuehren-34866054

    Vor Monaten äußerte sich auch mal ein Compact-Redakteur ähnlich kritisch, was man von jenem Magazin eigentlich nicht gewohnt ist.

  5. Pingback: Endzeit-Umschau – Juli 2020 – Deutsches Herz

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