Sieg für Putin: 78 Prozent der Russen stimmen für neue Verfassung

4. Juli 2020
Sieg für Putin: 78 Prozent der Russen stimmen für neue Verfassung
International
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Moskau. Westliche Stimmen nörgelten schon im Vorfeld – die russischen Wäher ließen sich dadurch aber nicht beirren: sie stimmten jetzt mit einer überwältigenden Mehrheit von 78 Prozent für die neue, von Präsident Putin zur Abstimmung vorgelegte Verfassung. Sie enthält einige zentrale Änderungen, die den Wortführern der sogenannten „europäischen Werte“ sauer aufstoßen dürften. So ist nunmehr ausdrücklich die „Ehe nur zwischen Mann und Frau“ sowie der Gottesglaube im Verfassungstext festgeschrieben.

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Weitere Kodifizierungen betreffen den Status des Präsidenten, der künftig unter anderem Richter ernennen und entlassen darf. Außerdem legt der neue Verfassungstext die territoriale Integrität Rußlands fest – kein Nachfolger des amtierenden Kremlchefs darf etwa die 2014 an Rußland rückgegliederte Krim an die Ukraine zurückgeben oder die Kurilen-Inseln an Japan.

Putin selbst hätte laut der neuen Verfassung die Möglichkeit, bis zum Jahr 2036 im Amt zu bleiben. Beobachter gehen aber davon aus, daß Putin, der bereits seit dem Jahr 2000 in verschiedenen Ämtern die Geschicke Rußlands leitet, davon keinen Gebrauch macht. (mü)

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7 Comments

  1. Spionageabwehr schreibt:

    Noch nicht mal die Kurilen
    will Putin zurückgeben?

    Ob Japan sich wohl mit China verständigt?
    Dann wird es gleich zwei alliierte Plagegeister los.

  2. Pingback: Endzeit-Umschau – Juli 2020 – Deutsches Herz

  3. Spionageabwehr schreibt:

    Anmerkungen zu Putin

    1. Verbot der Rückgabe der Kurilen blockiert Verständigung mit Japan.
    Widerspricht russischen Interessen.
    Wer hat das in die Verfassung schreiben lassen?

    2. Putin:
    „Alle führenden Länder trugen Verantwortung für den Beginn des WK II.“
    Mit „führende Länder“ meint er Westalliierte + Russland.
    Das ist kein Entgegenkommen ggü. Deutschland.
    Im Gegenteil:
    Denn Deutschland bezeichnet Putin als „Aggressor“.
    Was ist ein „Aggressor“?
    Ein Land, das der Weltordnung der US-Finanzoligarchie im Wege ist.

    3. Putin weiter:
    „Die Alliierten des WK II müssen sich vereinen,
    um der Weltkrise gemeinsam entgegen zu treten.“
    Was ist die Krise?
    Bankrott der USA und Aufstieg Chinas.
    Chinas Aufstieg bedroht die Herrschaft der US-Finanzoligarchie.
    China ist also der heutige „Agressor“
    aus Sicht dieser Oligarchie.

    Wessen Interessen vertritt Putin also?
    Die Oligarchen in Russland hat er in 22 Jahren nicht enteignet.

    • Ali Baba schreibt:

      Wessen Interessen vertritt Putin also?
      Die Oligarchen in Russland hat er in 22 Jahren nicht enteignet.
      DIE ANTWORT AUF DIESE FRAGE GIBT ES IM 2. SATZ.!!
      ps. Die Oligarchen haben natuerlich eine allen gut bekannte Abstammung.

    • Spionageabwehr schreibt:

      Es sieht ganz danach aus:
      Putins Russland will zum 3. Mal in 100 Jahren
      Kanonenfutter für den Westen werden.

      Die USA versuchen gerade,
      den Haupthandelskonkurrenten China als Weltverbrecher zu zeichnen.
      Wie zuvor Deutschland.
      Sobald sie das geschafft haben,
      wollen sie China angreifen.

  4. Bernd Sydow schreibt:

    Westliche – insbesondere deutsche – Beobachter verstehen die Welt nicht mehr. Da hatten sie doch fest damit gerechnet, daß die russischen Wähler Putin einen Denkzettel verpassen und das Abstimmungsergebnis deutlich niedriger ausfallen lassen.

    Wie konnte es zu dieser Fehleinschätzung kommen? Nun, die Menschen in Rußland sind eben anders! Sie sind viel stärker in ihrer eigenen Kultur verwurzelt als die Menschen im Westen, halten nichts von kultureller Weltoffenheit (die in Wahrheit eine Bevorzugung fremder Kulturen ist), halten nichts von Toleranz gegenüber sexuell-abnormen Minderheiten. Dieses russische Denken und Empfinden sehen die russischen Menschen in Putin verkörpert. Sie haben erkannt, daß Putin gut für ihr Land ist, und deswegen wollen sie, daß er so lange wie möglich weiterregiert. Und: Die russisch-orthodoxe Kirche ist im Gegensatz zu zahlreichen westlichen Kirchen – insbesondere jenen in Deutschland – streng konservativ, was die Russen zu schätzen wissen.

    Das alles ist deutschen Mainstream-Medien ein Dorn im Auge, weshalb über Putin stets nur Negatives berichtet wird. Über das moderne Rußland von heute erfährt der Durchschnittsdeutsche praktisch nichts. Aber wie heißt es so schön: Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß!

  5. Kaffeeschlürfer schreibt:

    Können Sie Ihren Hass mal zügeln? Die Intimsphäre eines Menschen sollte doch seine Privatsache sein.

    Von einer Bevorzugung fremder Kulturen ist mir übrigens auch nichts bekannt. Bisschen viel amerikanische Musik auf deutschen Weihnachtsmärken zwar, aber ansonsten gibt es nichts, was einem aufgedrängt wird.

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