Multikulti hautnah: Homophober Bibelvers im Berliner Regenbogenkiez

1. Juli 2020
Multikulti hautnah: Homophober Bibelvers im Berliner Regenbogenkiez
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Beim Berliner Lesben – und Schwulenverband hagelt es Beschwerden: In dem kleinen koreanischen Imbiss „Ixthys“ in der Pallasstraße (Berlin-Schöneberg) hängt seit kurzem ein homophober Bibelvers im Schaufenster. Yasmine Blanche-Werder und Jörg Steinert, führende Vertreter des Lesben – und Schwulenverbands,  verlangen jetzt die sofortige Beseitigung der „herabwürdigenden Botschaft“. Doch ohne Erfolg – die widerständige Inhaberin verweigert die Abnahme.

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„Und einem Mann sollst Du nicht beiliegen, wie man einem Weib beiliegt; Greuel ist dies.“ Das Zitat aus dem dritten Buch Mose sorgt für ordentlich Aufregung in Schöneberg – ausgerechnet im bunten „Regenbogenkiez“ hängt es im Schaufenster eines koreanischen Imbiß‘. Beim Lesben – und Schwulenverband läuten nun alle Alarmglocken, ein Widerspruch zwischen sexueller Identität und Glauben gebe es nicht. Inhaberin Park Young-Ai sieht das anders, in einem Telefongespräch erklärt sie: „Es geht um die Errettung dieser Menschen. Denn Homosexualität sei gegen Gottes Plan.“ Das Abhängen des Bibelverses steht für sie nicht zur Debatte. Immerhin stehe in der Bibel, Homosexualität sei eine Sünde. Auch erläuterte Park Young-Ai, gebe es doch keinen Nachwuchs, wenn Frauen Frauen und Männer Männer liebten. Es geht schließlich um die Rettung der Menschen.

Die Frage, ob auch Schwule und Lesben im Imbiß bedient werden, ist für sie allerdings eindeutig zu beantworten: „ Natürlich. Wir lieben auch die Leute. Ich habe die Hoffnung, daß sie zu Gott finden.“ Berichte über Lesben und Schwule, die nicht bedient wurden, gibt es bisher nicht.

Allerdings ließ es sich der Lesben- und Schwulenverband nicht nehmen, die mutige Koreanerin zu einem CSD-Gottesdienst Ende Juli einzuladen. Bislang ist Young-Ai nur diesem seichten Druck der Homo-Lobby ausgesetzt. Doch CDU-Kulturstadtrat Matthias Steuckardt ist bereits aktiv geworden, ein Besuch im Imbiß hat er bereits „angedroht“. (hv)

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