Die Grünen wollen noch „diverser“ werden: Mehr Migrationshintergründler sollen in die Parteispitze

30. Juni 2020
Die Grünen wollen noch „diverser“ werden: Mehr Migrationshintergründler sollen in die Parteispitze
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Die Grünen halten sich für zu „weiß“ und sehen darin offenbar ein Defizit. Deshalb sollen künftig mehr Funktionäre mit ausländischen Wurzeln in die Parteiführung geholt werden. Zu diesem Zweck soll sich die Partei auf ihrem Parteitag im November ein „Statut für eine vielfältige Partei“ geben, berichtet die linke „taz“.

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Grünen-Chef Robert Habeck wird in diesem Zusammenhang mit der Feststellung zitiert: „Nach wie vor sind viele gesellschaftliche Gruppen unterrepräsentiert und brauchen eine vernehmbare Stimme, auch in der Politik. Diese Anforderung richtet sich auch an uns als Partei.“

Ein bereits vorliegender Textentwurf der Grünen-internen AG „Vielfalt“ für den Parteitag führt dazu aus: „Die Vielfalt unserer Partei ist unsere Stärke.“ Dennoch seien „große gesellschaftliche Gruppen unterrepräsentiert“.

Nun sollen deshalb „mehr Nicht-Akademiker*innen, mehr Queers, mehr Schwarze Menschen und People of Color, mehr Menschen mit Behinderung“ als Mitglieder gewonnen werden. Dazu müßten „Barrieren, Hürden oder Vorurteile“ in der Partei beseitigt werden, damit „niemand in Bezug auf das Geschlecht, eine rassistische, antisemitische oder antiziganistische Zuschreibung, die Religion und Weltanschauung, eine Behinderung oder Erkrankung, das Lebensalter, die Sprache, die sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität, den sozialen Status, die Herkunft oder jede andere Zuschreibung diskriminiert wird“.

Man wolle die künftige Diversität nun mit Hochdruck vorantreiben und im Herbst auf dem Parteitag einen Beschluß dazu fassen, versicherte Habeck. Zwar sei – vorerst – keine Mindestquote geplant, es solle aber einen „Diversitätsrat“ im Bundesvorstand geben. Alle zwei Jahre solle zudem die Zusammensetzung der Grünen-Funktionäre auf Bundes- und Landesebene sowie im EU-Parlament und der Bundesgeschäftsstelle „wissenschaftlich“ untersucht werden. Anhand der Ergebnisse wolle man dann über verschiedene Maßnahmen diskutieren, zu denen auch eine Quotenregelung gehöre. (se)

Bildquelle: Wikimedia/Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen/CC BY-SA 2.0

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3 Comments

  1. kalle schreibt:

    Die Grünen haben doch schon einen Riesenschritt in die richtige Richtung getan: die Unterbelichteten, das Bildungsprekariat, die Berufshysteriker und die pathologischen Schwätzer sind in der Partei bereits stark vertreten.
    Weiter so!

  2. Claus schreibt:

    Ist doch klar, was die damit erreichen wollen. Es geht um Wählerstimmen aus diesen Bevölkerungsgruppen.

  3. Pingback: Patriotische Umschau – Juni 2020 – Deutsches Herz

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