Kein Denkmalsturz in Hoorn: Statue des Gründers der Ostindien-Kompagnie bleibt stehen

23. Juni 2020
Kein Denkmalsturz in Hoorn: Statue des Gründers der Ostindien-Kompagnie bleibt stehen
Kultur & Gesellschaft
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Hoorn. Denkmalstürze und Bilderstürmerei müssen nicht sein. Ein Vorfall aus den Niederlanden zeigt, daß es auch anders geht. In Hoorn im Norden des Landes nahm die Polizei jetzt 12 linke Randalierer fest, die bei einer Demonstration gegen ein örtliches Denkmal mit Kolonialbezug („rassistisch“) handgreiflich geworden waren.

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Etwa 200 vorwiegend junge Leute hätten am späten Freitagabend randaliert und die Konfrontation mit der Polizei gesucht, sagte der Bürgermeister der Stadt, Jan Nieuwenburg, am Samstag im Radio. „Sie haben die Demonstration gezielt mißbraucht.“

Tatsache ist, daß Polizisten mit Steinen, Sesseln und Tischen beworfen wurden. Mobile Einsatzkräfte der Polizei räumten die Innenstadt schließlich um Mitternacht. 12 Krawallmacher wurden festgenommen.

In Hoorn galt die Wut der linken Denkmalstürmer einem Standbild des Generalgouverneurs der früheren holländischen Ostindien-Kompagnie, Jan Pieterszoon Coen, der in Hoorn geboren wurde. Er gründete die heutige indonesische Hauptstadt Jakarta und soll für ein Massaker auf der Gewürzinsel Banda verantwortlich sein.

Bürgermeister Nieuwenburg hält von blinder Bilderstürmerei nichts. Nach seinen Worten sind auch die Proteste gegen die Statue kein Grund, sie abzureißen. „Wir können die Diskussion über Gut und Böse führen. Das Nachdenken über die Geschichte steht aber nicht still“, sagte Nieuwenburg. Die Stadt Hoorn hatte bereits 2011 ein Schild mit näheren Erläuterungen an der Statue angebracht. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Spionageabwehr schreibt:

    Die abtrünnige Provinz

    Holland wandte sich dem Calvinismus („selig sind die Reichen“) zu,
    ging weltweit auf Beutezug
    trennte sich vom Mutterland.
    Und fügte sich ins angloamerikanische Imperium ein.

    Spannend wird es nach dem Ende des Imperiums.
    Ob die Provinz dann wohl zurückkehrt?

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