Iranisches Öl für Venezuela: USA reagieren mit weiteren Sanktionen

7. Juni 2020
Iranisches Öl für Venezuela: USA reagieren mit weiteren Sanktionen
Wirtschaft
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Caracas/Washington/Teheran. Nachdem vor wenigen Tagen der letzte von insgesamt fünf Tankern mit iranischem Öl Venezuela erreicht hat, reagieren die USA prompt mit neuen Sanktionen. Opfer sind diesmal vier Schiffsunternehmen, die im venezolanischen Ölsektor tätig sind. Die US-Regierung hat vier Schiffe, die am jüngsten Öl-Transfer nach Venezuela beteiligt waren, kurzerhand zu beschlagnahmtem Eigentum erklärt. Das geht aus einer Erklärung des amerikanischen Finanzministeriums hervor.

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Wörtlich heißt es dort: „Die Vereinigten Staaten bekräftigen, daß die Förderung von Rohöl in Venezuela zugunsten des unrechtmäßigen Regimes von Nicolás Maduro inakzeptabel ist.“ Die vier Unternehmen – Afranav Maritime Ltd, Seacomber Ltd, Adamant Maritime Ltd und Sanibel Shiptrade Ltd – sollen auf den Marshallinseln und in Griechenland registriert sein.

Konkret betroffen sind die vier Tanker „Athens Voyager“ (unter der Flagge Panamas); „Chios I“ (unter Maltas Flagge); „Seahero“ (unter der Flagge der Bahamas); „Voyager I“ (unter der Flagge der Marschallinseln).

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Abbas Mousavi, erklärte unterdessen, Iran werde die Treibstofflieferungen an Venezuela fortsetzen, falls Caracas weitere Lieferungen anfordere. „Iran übt seine Freihandelsrechte mit Venezuela aus, und wir sind bereit, mehr Schiffe zu schicken, wenn Caracas mehr Lieferungen von Iran verlangt“, sagte Mousavi.

Die Lieferungen erfolgen im Rahmen bestehender wirtschaftlicher Kooperationsabkommen zwischen Iran und Venezuela. (mü)

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6 Comments

  1. Mark schreibt:

    Mit welchem Recht verhängen die USA Sanktionen gegen Unternehmen oder sogar andere Völker? Und mit welchem Recht erklären die, welche Regierung oder Staatsoberhäupter „rechtmäßige Regimes“ sein sollen? Ist denen der Größenwahn ihrer sog. „Neuen Weltordnung“ schon so weit in den Kopf gestiegen?

  2. Rolf Lechner schreibt:

    So inakzeptabel die US-Außenpolitik auch sein mag, Finanzmogul Trump versucht es mit Geld zu regeln. Friedensnobelpreisträger Obama hat in solchen Fällen immer Militärdrohnen und CIA geschickt.

  3. Spionageabwehr schreibt:

    Auch beim nächsten Angriff

    Wird dieses Obervolta mit Raketen
    höchstwahrscheinlich wieder Biowaffen einsetzen,
    noch tödlichere.
    Hauptziel wird wieder der Haupthandelskonkurrent China sein.

    1918 wollten sie den Hauptkonkurrenten Deutschland mit ihrem „spanischen“ Grippevirus vernichten.
    1943 mit Senfgas:
    Eine ganze Tankerladung wollten sie über Deutschland abwerfen.
    Was die deutsche Abwehr glücklicherweise rechtzeitig bemerkte.
    Und deutschen Fliegern gelang es glücklicherweise,
    diesen Senfgastanker im Hafen von Bari, Italien zu zerstören.

    Seit 1943 gibt es auch Fort Detrick, das Coronavirus-Labor in Maryland.

  4. Dieter Fiedler schreibt:

    Spionageabwehr hat vollkommen Recht. Was man mit Deutschland gemacht hat, um ihn als Hauptkonkurenten zu vernichten, versucht man es mit Macht gegen China. Aber China als Macht ist zu Groß, da weden sich die Amis u. andere die Zähne ausbeißen

  5. Spionageabwehr schreibt:

    Vielen Dank!
    Sie haben vollkommen recht.
    Aber einmal können sie noch zuschlagen.
    Wir müssen zusehen, dass Deutschland das einigermaßen heil übersteht.

  6. Eidgenosse schreibt:

    Es ist nur eine Frage der Zeit – die USA werden auch militärische Massnahmen gegen zivile Frachtschiffe ergreifen. Im Vorfeld von Pearl Harbor wurden z.B. Japanische Frachter angegriffen. Da die USA das wirtschaftliche Desaster, das auf sie zukommt, nicht mit noch so vielen Billionen abwenden können, werden sie schlussendlich zum Mittel des Krieges greifen. Das war immer so.

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