US-Sicherheitberaterin halluziniert: Rußland steuert Ausschreitungen in den USA

3. Juni 2020
US-Sicherheitberaterin halluziniert: Rußland steuert Ausschreitungen in den USA
International
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Washington/Moskau. Die Unruhen in den USA werden jetzt auch noch zu einem diplomatischen Zankapfel zwischen Washington und Moskau. Die Ex-Sicherheitsberaterin des US-Präsidenten, Susan Rice, hat nämlich öffentlich über eine Verwicklung Rußlands in die Unruhen spekuliert. Beweise blieb sie freilich schuldig.

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Wörtlich sagte Rice dem Sender CNN: „Ich wäre nicht überrascht, wenn ich herausfände, daß sie [die Russen; d. Red.] einige der Extremisten über soziale Netzwerke angeregt haben. Ich wäre nicht überrascht, wenn ich herausfände, daß sie das [die Ausschreitungen] auf die eine oder andere Weise finanzieren.“

Kreml-Sprechder Dmitri Peskow wies diese Darstellung seitens der russischen Regierung unverzüglich zurück. Er erklärte, Moskau betrachte die Situation in den USA als innere Angelegenheit des Landes und beabsichtige daher nicht, sich einzumischen.

„Natürlich verfolgen wir mit, was in den Vereinigten Staaten passiert, aber was dort passiert, ist eine interne Angelegenheit dieses Landes. Wir haben uns nie in amerikanische Angelegenheiten eingemischt und werden das auch jetzt nicht tun“, sagte Peskow.

„Alle Unterstellungen, wie jene, die Sie erwähnt haben [die Aussage von Susan Rice; d. Red.], sind natürlich absolut falsch, und soweit wir das verstehen, können solche Unterstellungen in keiner Weise Washingtons offiziellen Standpunkt widerspiegeln“, sagte Peskow Medienvertretern gegenüber.

Auch das russische Außenministerium äußerte sich. Laut Ministeriumssprecherin Sacharowa sind die Vorwürfe gegen Rußland unbegründet und stellen schmutzige Methoden und Informationsmanipulationen dar. „Das ist Propaganda”, sagte Sacharowa. Sie erinnerte auch daran, daß die sozialen Netzwerke, von denen Rice glaube, daß sie zur Auslösung von Protesten genutzt würden, in den USA registriert seien, von den USA aus gesetzlich reguliert würden und in amerikanischem Besitz seien. (mü)

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