Mehrheit mit gesundem Sprachempfinden: Überwiegend kein Interesse an „Gender-Sprache“

2. Juni 2020
Mehrheit mit gesundem Sprachempfinden: Überwiegend kein Interesse an „Gender-Sprache“
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Die Mehrheit der Deutschen lehnt die sogenannte „Gender-Sprache“ ab. Das ergab jetzt eine Umfrage, die die „Welt am Sonntag“ bei Infratest-Dimap in Auftrag gegeben hat. Demnach halten 56 Prozent der Bevölkerung nichts von Binnen-I, Gendersternchen oder einen Unterstrich in journalistischen und literarischen Texten.

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Nur ein gutes Drittel ist ganz oder eher dafür. Pikant an dem Umfrage-Befund ist unter anderem, daß sich nicht einmal Frauen, um deren angebliche sprachliche Gleichberechtigung es beim „Gendern“ geht, für die Gender-Sprache erwärmen können –  52 Prozent der Frauen sind gegen Gender-Deutsch.

Infratest-Dimap hatte zwischen dem 18. und 20. Mai 1.008 Menschen befragt. Demnach lehnen 30 Prozent der Befragten die Genderisierung der Sprache voll und ganz, 26 Prozent „eher“ ab. Nur 16 Prozent unterstützen das Gendern „voll und ganz“. 19 Prozent befürworten es „eher“. (rk)

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2 Comments

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  2. hans schreibt:

    Gender ist ja auch der grösste Blödsinn den sich irgendwelche schon Hirntoten haben einfallen lassen.

    Es gibt nun mal auf der Welt nur 2 Geschlechter, alles andre ist Bullshit.

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