Krawalle in den USA gehen weiter: Ausgangssperren in 40 Städten

2. Juni 2020
Krawalle in den USA gehen weiter: Ausgangssperren in 40 Städten
International
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Washington. Die bürgerkriegsartigen Unruhen in zahlreichen amerikanischen Städten reißen nicht ab. Vielerorts ist im Gegenteil eine Zunahme der Gewalttätigkeiten zu beobachten. In Städten wie Minneapolis, New York, Washington und Philadelphia kam es am Sonntagabend trotz Ausgangssperren zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Mitunter wurden Polizeiautos in Brand gesetzt und Geschäfte geplündert. In Oakland bei San Francisco ging eine örtliche Mercedes-Niederlassung in Flammen auf – ein im Internet kursierende Video zeigt hauptsächlich afro-amerikanische Plünderer, aber auch linksterroristische Antifa-Schergen bei ihrem Zerstörungswerk.

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Der Fernsehsender CNN zeigte Bilder von Menschenmengen, die in den Stadtzentren auf Konfrontation mit den Sicherheitskräften gingen. In New York war die Polizei rund um den Union Square kurzzeitig eingekreist, in unmittelbarer Nähe brannte ein Auto. Immer wieder wurden Gegenstände in Richtung der Polizisten geworfen. Auch in der US-Hauptstadt Washington kam es zu undurchsichtigen Szenen: rund um ein loderndes Feuer auf dem Lafayette Square, direkt nördlich des Weißen Hauses, setzten Polizisten Tränengas und Pfefferspray ein.

In Minneapolis fuhr laut der Nachrichtenagentur Reuters ein Tanklaster auf einer gesperrten Fernstraße in eine Menge von friedlich Demonstrierenden. Verletzt wurde dabei niemand. Laut einem Augenzeugenbericht wurde der Fahrer des Lasters von wütenden Demonstranten aus dem Führerhaus gezogen und attackiert, bevor er von der örtlichen Polizei in Gewahrsam genommen werden konnte. Der Lkw-Fahrer sei in ein Krankenhaus gebracht worden und stehe unter Arrest.

Nach CNN-Angaben verhängten inzwischen mindestens 40 Städte nächtliche Ausgangssperren, darunter auch Washington. Von den Maßnahmen sind insgesamt zehn Millionen Menschen betroffen. Der Gouverneur des Bundesstaats Arizona, Doug Ducey, erließ sogar für die gesamte Woche bis zum 8. Juni eine nächtliche Ausgangssperre. Mindestens 15 der 50 US-Bundesstaaten und der Hauptstadtbezirk Washington mobilisierten die Nationalgarde, berichtet CNN.

US-Präsident Donald Trump rief ausdrücklich Gouverneure und Bürgermeister der Demokratischen Partei zu einer härteren Gangart auf. „Greifen Sie hart durch“, schrieb Trump am Sonntag auf Twitter. „Diese Menschen sind Anarchisten. Rufen Sie jetzt unsere Nationalgarde. Die Welt schaut zu und lacht Sie und den schläfrigen Joe aus.“ (letzteres ist eine Anspielung auf Trumps Konkurrenten im bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf, Joe Biden). Trump macht für die Ausschreitungen Linksradikale und die Antifa verantwortlich, die der Präsident jetzt als Terrororganisation einstufen lassen will. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Spionageabwehr schreibt:

    Die können in ihrem Obervolta mit Raketen machen was sie wollen

    Wir müssen allerdings aufpassen, dass sie ihren Bürgerkrieg nicht nach Deutschland hineintragen.
    Hier keine Farbrevolution veranstalten.
    Und uns nicht mit in ihren Abgrund reißen.
    Wenn sie damit anfangen:
    sich weder pro noch contra engagieren.
    Dem Brand keine Nahrung geben.
    Sondern sie ins Leere laufen lassen.

    Laß ja die Hand los,
    Wenn ein großes Rad den Hügel hinabrollt!

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