Lagebild der Polizei: Fast die Hälfte aller NRW-Polizisten wurde 2019 Opfer von Gewalt

23. Mai 2020
Lagebild der Polizei: Fast die Hälfte aller NRW-Polizisten wurde 2019 Opfer von Gewalt
National
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Düsseldorf. Polizisten sehen sich immer häufiger mit bewaffneten Übergriffen konfrontiert. Das geht aus einem aktuellen Lagebild der Polizei in Nordrhein-Westfalen hervor, das jetzt unter dem Titel „Gewalt gegen Polizisten“ der Öffentlichkeit vorstellt wurde. Deutlich zugenommen haben demnach Fälle, in denen Täter gegen Polizisten Schußwaffen einsetzen.

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2019 kam es allein in Nordrhein-Westfalen zu 9241 körperlichen Angriffen gegen Polizisten. In dieser Zahl enthalten sind auch die 1907 tätlichen Angriffe – die im Vergleich zum Vorjahr um rund 600 Fälle zugenommen haben. Deutlich zugenommen haben auch Fälle, in denen Täter Polizisten mit einer Schußwaffe bedrohen oder gar auf sie schießen. Gab es in Nordrhein-Westfalen 2018 fünf Fälle, in denen ein Täter einen Beamten mit einer Pistole bedrohte, weist das neue Lagebild für das Jahr 2019 21 Fälle aus. Neunmal schossen Täter auch auf Beamte, im Vorjahreszeitraum kam dies viermal vor.

Der nordrhein-westfälische Innenminister Reul (CDU) bezeichnet die Befunde als alarmierend. Er beklagte anläßlich der Vorstellung des Lagebilds auch eine verzerrte Wahrnehmung: „Immer wieder ist in der öffentlichen Debatte von Polizeigewalt die Rede, aber fast niemand redet über die Gewalt, die unsere Polizei selbst erfährt.“

Statistisch gesehen sei im vergangenen Jahr beinahe die Hälfte der 40.000 Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen auf die ein oder andere Weise Opfer von Gewalt geworden. (se)

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5 Comments

  1. Zack schreibt:

    Wer ist denn da gewalttätig?
    Warum wird das nicht veröffentlicht, wer welche Verbrechen begeht. Wird hier etwas vertuscht?

  2. hans schreibt:

    selbst schuld, wenn Sie (die Polizisten) sich nicht durchsetzen wollen, oder politisch nicht dürfen, oder nicht können.

    Polizist das ist nun mal der verlängerte Arm der Machthaber aber niemals für des Volk da.

  3. Pingback: Beeld van de situatie van de politie: bijna de helft van alle politieagenten in Nordrhein-Westfalen werd in 2019 het slachtoffer van geweld | E.J. Bron

  4. Mike Hunter schreibt:

    Aber doch nicht in dem Bundesland mit den Politikern, die sich nur und ausschließlich um das Wohl der Zugereisten kümmern und ihrem Volk Ratschläge wie „eine Armlänge Abstand geben. Die für Merkels Gäste das Steueraufkommen plündern, aber angeblich kein Geld für Alte, Schulen und Infrastrukturmaßnahmen haben, sondern etwas von sparen faseln.

  5. Bernd Sydow schreibt:

    Polizisten sind in unserem Staate die „Prügelknaben der Nation“. Im Kampf gegen Kriminalität aller Art und auch insbesondere gegen linksextreme Zerstörungswut stehen sie praktisch alleine da. Dies kommt nicht von ungefähr. Das fängt schon bei der Erziehung im Elternhaus und in der Kita an und setzt sich in der Schule fort. Zu Respekt und Gehorsam werden Kinder und Jugendliche heute nicht mehr erzogen, vielmehr findet eine Erziehung im klassischen Sinne gar nicht mehr statt. Galt früher „Die Polizei, dein Freund und Helfer“, wird den Kindern und Jugendlichen heute eingetrichtert, daß das nicht so ist.

    Die tendenziell linken Medien hierzulande haben an diesem negativen Bild der deutschen Polizei einen nicht unwesentlichen Anteil. Und die etablierte Politik, die Altparteien? Deren Politiker beklagen zwar ab und zu die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte, aber in Wirklichkeit ist das alles nur Schall und Rauch. Und die Justiz? Kommt es im Ernstfall zu einem Schußwechsel zwischen dem Täter und einem Polizisten, muß der Polizist in einem akribischen Verfahren nachweisen, daß sein Schuß unvermeidlich war. Überspitzt formuliert: Der Polizist muß erst abwarten, bis der Täter auf ihn schießt, bevor er zurückschießen darf – falls er dazu dann noch in der Lage ist.

    Täter aus dem arabisch-orientalischen Kulturraum sind ein extra Thema. Respekt gegenüber der deutschen Polizei ist von diesen grundsätzlich nicht zu erwarten. Im Gegenteil, es gibt in deutschen Großstädten arabisch dominierte Viertel, in die deutsche Polizisten sich allein oder zu zweit nicht mehr hineintrauen. Ignoranz von Politik und Medien ist hier die Regel. Ich kann mich auch nicht erinnern, daß Bundespräsident Steinmeier sich jemals zur Gewalt gegen Polizisten geäußert hätte. Wer darauf hinweist, daß Gewalt im arabisch-orientalischen Kulturraum im Gegensatz zur christlich-abendländischen Zivilisation ein gängiges Mittel in Auseinandersetzungen ist, gilt bei uns als Rassist und Fremdenfeind. In unseren Mainstream-Medien erfährt man über diesen wesentlichen Wesensunterschied nichts.

    Wenn sich diese von den Altparteien zu verantwortenden gesellschaftlichen Entartungen nicht „zurückschrauben“ lassen, wird es bei der zunehmenden Gewalt gegen Polizeibeamte eben bleiben!

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