Wiener FPÖ demonstriert gegen Corona-Maßnahmen: „Akt der staatsbürgerlichen Notwehr“

22. Mai 2020
Wiener FPÖ demonstriert gegen Corona-Maßnahmen: „Akt der staatsbürgerlichen Notwehr“
National
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Wien. In Österreich hat sich die FPÖ jetzt definitiv an die Spitze des Widerstands gegen die Corona-Maßnahmen gesetzt. Nachdem die Freiheitlichen in den letzten Wochen bereits im Wiener Nationalrat immer wieder klare Kante gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung zeigten, rief der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp jetzt zu einer gutbesuchten Demonstration auf dem Wiener Heldenplatz auf. An der Kundgebung nahmen nach Polizeiangaben rund 500 Personen teil – laut der FPÖ waren es 1500.

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Die Wiener Freiheitlichen nutzten die Kundgebung auch gleich zu einer grundsätzlichen Abrechnung mit der schwarz-grünen Regierung. Auf Plakaten war beispielsweise zu lesen: „Freiheit für Österreich“ oder „Aus mit dem Spuk. Masken weg“. Neben freiheitlichen Stadtpolitikern mischten sich auch der Wien-Wahlkampfleiter und FPÖ-Gruppenleiter im EU-Parlament, Harald Vilimsky, sowie Generalsekretär Michael Schnedlitz unter die Zuhörer.

In seiner rund 15-minütigen Rede holte der Wiener FPÖ-Chef Nepp zu einem Rundumschlag gegen die türkis-grüne Bundesregierung und deren Maßnahmen aus. Die Protestkundgebung sei ein „Akt der staatsbürgerlichen Notwehr“, stellte er fest und forderte seine Zuhörer auf: „Stoppen wir gemeinsam den Corona-Wahnsinn!“

In Österreich würden die „Grundregeln unseres Rechtsstaates mißbraucht“: „Der Rechtsstaat wurde mit Füßen getreten.“ Durch die überzogenen Maßnahmen der Regierung seien Wohlstand, Wirtschaft und Existenzen zerstört worden. Als widerwärtig empfand Nepp auch, daß Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) versucht habe, die Generationen zu spalten: kleine „Enkerl“ seien zu „Todesengerl“ degradiert worden, die die Großeltern umbringen, sagte er.

Auch die vorgeschriebenen Gesichtsmasken will Nepp nicht akzeptieren – für ihn ist der Mundschutz eine „Regierungsburka“ und die Vorgabe des Tragens ein „Masken-Kasperltheater“.

Der ehemalige geschäftsführende Fraktionsvorsitzende der FPÖ, Johann Gudenus, fand sich ebenfalls am Heldenplatz ein, nachdem er sich nach dem Ibiza-Skandal völlig aus Politik und Öffentlichkeit zurückgezogen hatte. (mü)

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2 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Ich stehe seit jeher auf der Seite der FPÖ. Das bedeutet freilich nicht, daß alles, was FPÖ-Politiker sagen, meine Zustimmung findet. Gerade bei politischen Themen muß man mich mit schlüssigen Argumenten überzeugen! Einfach nur zu sagen, die Corona-Maßnahmen gehörten beendet, weil sie die Grundrechte der Bürger verletzen würden, ist für mich nicht schlüssig.

    Diese Einschränkungen des gewohnten Lebens wurden vom medizinischen Komplex (Wissenschaft) empfohlen und vom politischen Komplex (Regierung) angeordnet, eben weil es noch keinen geeigneten Impfstoff gegen Covid 19 gibt. Und selbst wenn es diesen Impfstoff gäbe, hieße das bei weitem nicht, daß dann die Corona-Gefahr gebannt wäre. Zum einen werden sich nicht alle impfen lassen, und zum anderen könnte das Coronavirus gegen diesen Impfstoff möglicherweise (bspw. durch Mutation) resistent werden. Nach meiner Überzeugung wird die Menschheit – ich sage bewußt „die Menschheit“ – zukünftig mit der Corona-Bedrohung leben müssen. Aber hier geht es um rivalisierende Parteipolitik. Hätte die schwarz-grüne Kurz-Regierung die Corona-Maßnahmen nicht angeordnet, die FPÖ würde – da bin ich mir ziemlich sicher – für diese Maßnahmen und damit für die Grundrechte-Beschneidung plädieren.

    Für mich lautet die entscheidende Frage: Was ist wichtiger, der Schutz der Menschen vor dem Coronavirus oder die Freiheit der Bürger?

  2. Ali Baba schreibt:

    „die Menschheit“ – zukünftig mit der Corona-Bedrohung leben müssen.“ Dessen bin ganz sicher. Auf diese Weise werden „die Manager“ uns staendig im Schach halten. Vielleicht kommt ein neues Buch ans Tagelicht..“Furcht und Elend der Neuen Welt“.ps
    Es gibt schon Warnungen, solcher Art; Es komme eine neue Corona Welle..im Herbst. „Die Manager“ haben gute Hellseher.

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