In der AfD brodelt es: „Niedersachsen Erklärung“ bekennt sich zu Andreas Kalbitz

21. Mai 2020
In der AfD brodelt es: „Niedersachsen Erklärung“ bekennt sich zu Andreas Kalbitz
National
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Die Aufhebung der Mitgliedschaft des brandenburgischen AfD-Landeschefs und Fraktionsvorsitzenden im dortigen Landtag Andreas Kalbitz durch den Bundesvorstand sorgt weiter für Unmut in der Partei. Kalbitz, der gleichzeitig Mitglied des AfD-Bundesvorstands war/ist, will gegen den Beschluß anwaltlich vorgehen. Derweil regt sich große Verstimmung unter den Mitgliedern über die Entscheidung des Bundesvorstands.

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In der „Niedersachsen-Erklärung“  haben die beiden niedersächsischen AfD-Politiker Jens Kestner (Bundestagsabgeordneter) und Stephan Bothe (Landtagsabgeordneter) den Aufruf „Deutschland braucht eine starke Alternative“ ins Leben gerufen, worin die „Einheit der Partei“ angemahnt und der Bundesvorstand aufgefordert wird, „den Beschluß vom 15. Mai 2020 aufzuheben und die Parteimitgliedschaft von Andreas Kalbitz als bestehend zu erklären“.

Wörtlich heißt es in der „Erklärung“ auch: „Besorgt blicken wir daher auf die jüngsten Entwicklungen, die die Einheit unserer Partei akut gefährden. Angetrieben von der irrigen Annahme, mit einem Entgegenkommen seien Verfassungsschutz und Altparteien bereit, die AfD als gleichberechtigten Partner zu akzeptieren, intrigieren Parteikreise offen gegen verdiente Mitglieder und führende Köpfe der AfD. Dies muß ein Ende haben.“ (ts)

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13 Comments

  1. Eidgenosse schreibt:

    Diejenigen Vorstandsmitglieder, die für den Kalbitz-Rauswurf gestimmt haben, sollten wegen parteischädigendem Verhalten ausgeschlossen werden. Es kann nicht sein, dass ein Mann wie Kalbitz mit 23% für die AfD wegen einer Lapalie aus der fernen Vergangenheit „beseitigt“ wird. Im Übrigen sollte die AfD Unvereinbarkeiten mit aktiven oder ehemaligen Mitgliedern von Kartellparteien beschliessen – dort sitzen oder sassen die Feinde des Nationalstaates. Wenn aber Patrioten bei Reps, NPD, NLA oder sonstigen rechten Organisationen für den Erhalt Deutschlands gekämpft haben – als es noch keine AfD gab – dann sind diese Leute aller Ehren wert. Höcke muss sich nun durchsetzen und dem Blockparteien-Filz in der AfD ein Ende setzen. Höcke sollte den Vorsitz anstreben – am besten zusammen mit Kalbitz. Gauland (allerdings auch ehem. CDU) kann hier die entscheidende Rolle spielen und man wird sehen, ob er über seinen (politischen) Schatten springen kann.

    • Thomas schreibt:

      Wie erbärmlich ist das den?
      Eine AfD wurde gegründet um eine konservativ-liberale Alternative zu etablieren.
      Kalbitz, Höcke und all jene die meinen eine ehemalige HDJ oder NPD Mitgliedachaft sei nichts Verwerfliches, die sollen die AfD verlassen.
      Wir wollen euch nicht!

      • Wolfsrabe schreibt:

        Die AfD wurde als liberalkonservative Partei für eine unzufriedene Elite gegründet. Das ist aber nichts, was das Volk interessiert, weshalb Lücke damals auch scheiterte und später auch Petry. Zur Volkspartei kann die AfD nur dann werden, wenn sie alle möglichen Schichten und Meinungsspektren abdeckt – und dazu gehört eben neben dem liberalkonservativen auch die nationalen Strömungen.

        Hören Sie auf, die Partei ebenso spalten zu wollen wie es der politische Gegner will. Sehen Sie die verschieden Strömungen nicht als Gefahr sondern als Chance! Wir Deutschen haben uns so schon genug spalten lassen – lassen Sie uns die AfD so „bauen“, daß sie dem Volk zeigt, was Zusammenhalt unter Deutschen bedeutet – trotz unterschiedlicher Ansichten.

        • Winnetou Koslowski schreibt:

          Richtig, Wolfsrabe.

          In meinem KV sind die Liberalkonservativen (AKA Lucke-Reste) die absolute Minderheit.

          Und das ist gut so…

          • Diethold Schwenkbach schreibt:

            Genau. Der Liberalismus ist der kleine Bruder des Marxismus…beides sind INTERnationalismen..überflüssiger als ein Kropf! Konsequent sozialnationale Ausrichtung, rechter ANTIkapitalismus…damit rettet man Deutschland und den Deutschen Menschenschlag!

      • Diethold Schwenkbach schreibt:

        Deutschlandhasser wie Sie brauchen wir nicht! Völkisch-Sozial statt Grünliberal! Höcke und Kalbitz sollten die AfD anführen, dann wäre sie komplett wählbar! Eine Mitgliedschaft bei NPD ,Die Rechte, Drittem Weg etc sollte kein Ausschlußkriterium hinsichtlich eine Mitgliedschaft sein! ,,KOnservativ-liberal“ weichgepülte …eisse …ist nicht vonnöten, es braucht keine zweite volks- und heimatzersetzende csucdufdp mit giftgrüner Agenda!

  2. Pack schreibt:

    Eine Partei zerstört sich selbst. Man sollte sich davor fürchten, daß irgendwann Mitglieder und Sympathisanten die Schnauze voll haben von den dauernden Querelen.
    Es ist schon klar, daß man den Protagonisten immer wieder zusetzt. Das ist aber die Strategie der Systemparteien. Wenn die AfD hier nicht Zusammenhalt, Ausdauer und Härte demonstriert, wird sie das erodieren. Deshalb sollten die, die nicht bereit sind Terror zu ertragen, nicht solche Posten anstreben!
    Es menschelt zwar mächtig im Vorwort und im GG. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Im Umgang miteinander geht es brutal zu in der Bunten Republik!

  3. Pack schreibt:

    Das alles schreibe ich aus der Erfahrung von dreizehn Jahren. Ein Hintergrund möchte das Haus meines Sohnes erpressen. Mit Terror und Lügen versucht er es zu erobern. Nun müßte man glauben, im Rechtsstaat wird ihm da auf die Finger gehauen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Mit erstaunlichen Konstruktionen wird der Erpresser unterstützt. Uns sollen die Kosten in’s Unermeßliche steigern, so seine Drohung. Und sie wird realisiert, von da, wo man es am wenigstens erwartet! Da muß man unbedingt das GG und dessen Vorwort lesen!

  4. Rudolf B. schreibt:

    Der CDU-geführte Verfassungsschutz hat die Aufgabe die AfD „unschädlich“ zu machen, egal über wieviele hingehaltene Stöckchen die AfD auch springt.

  5. Beobachter schreibt:

    Wer gestern Meuthen bei Maischberger gesehen hat,dem sollte nun klar sein, daß er jetzt die Partei säubern will. Dieser Machtkampf wird zeigen wohin die Richtung geht.
    Huschen vor dem VS+Medien (Meuthen) oder richtige Opposition.
    Interessant, daß die neoliberale Weidel nicht für den Ausschluss gestimmt hat.
    Neue Doppelspitze Weidel (weiblich, neoliberal, Westen) und Höcke (männlich, konservativ, Osten)? Beide sind auch noch jung.

  6. Bernd Sydow schreibt:

    Höckes „Flügel“ hat sich aufgelöst, Kalbitz wurde aus dem AfD-Bundesvorstand ausgeschlossen. Aber ist es nun vorbei mit der Ausgrenzung und unfairen Behandlung der AfD? Ich habe da ernsthafte Zweifel. Die Hetze gegen sie durch die etablierte Politik und die Mainstream-Medien wird unvermindert weitergehen, ebenso die Verweigerung des ihr zustehenden Amtes eines Bundestagsvizepräsidenten durch die Altparteien im Bundestag. Wenn es um die AfD geht, ist es mit demokratischer Fairness schnell vorbei!

    Es ist unverkennbar: Unser politisches Establishment will die AfD vernichten. Auf legalem Wege wird ihm das freilich nicht gelingen. Also setzt es darauf, daß sie sich durch interne Machtkämpfe so weit schwächt, daß sie bei überregionalen Wahlen (Bund und Länder) nicht mehr reüssieren kann.

    Mir liegt es fern, der AfD Ratschläge zu erteilen, aber sie muß höllisch aufpassen, daß es nicht zu einer Spaltung kommt. Das wäre nämlich eine Katastrophe für Deutschland, denn dann hätte das hiesige Linkskartell – die Bundes-CDU gehört dazu – gewonnen.

  7. Südwester schreibt:

    Die AfD begeht denselben Fehler wie damals die REP. Schade.

  8. Ach was solls schreibt:

    Da habt ihr euch lange geziert, mal etwas kritisches zur AfD zu äußern. Ansonsten macht ihr ja nur auf tolle AfD. Ich bin sicher, nicht nur mir, sondern es gibt viele Leser denen das ganze AfD-Geschiss (subtile Bezugnahmen in fast jedem Artikel, die vielen Interviews mit AfDler, AfD hier AfD da) im Magazin auf den Senkel geht. Vielleicht bekommt ihr dadurch mehr AfD-Werbung, doch die Leser gehen. Und neue Leser werden dadurch vertrieben. Eine Parteizeitung kauft will keiner.

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