Griechen nehmen Grenzschutz ernst: Offenbar Illegaler erschossen

13. Mai 2020
Griechen nehmen Grenzschutz ernst: Offenbar Illegaler erschossen
International
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Athen. Landesgrenzen sind dazu da, daß sie im Ernstfall auch mit der Waffe verteidigt werden. Diese unangenehme Erfahrung mußte jetzt offenbar ein pakistanischer Illegaler an der türkisch-griechischen Grenze machen. Der „Spiegel“ und andere Presseteams wollen herausgefunden haben, daß griechische Grenzschützer dort am 4. März an einen Migranten erschossen haben. Damals hatten türkische Behörden berichtet, griechische Grenzschützer hätten einen Mann getötet und weitere verletzt. Griechenland hatte dies dementiert. „Es gibt keinen Vorfall mit Schüssen von griechischen Beamten“, sagte ein griechischer Regierungssprecher.

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Die Türkei hatte zuvor die Grenzen zur EU für offen erklärt. Tausende Illegale versuchten daraufhin, nach Griechenland zu kommen. Der griechische Grenzschutz stellte sich dem entgegen.

In dem Bericht heißt es, es sei sehr wahrscheinlich, daß von griechischen Sicherheitskräften scharf geschossen worden sei. Ermittlungen mehrerer Rechercheteams legten nahe, daß der Pakistaner Muhammad Gulzar beim Versuch, den Grenzzaun zu überwinden, von der Kugel eines griechischen Soldaten getroffen wurde.

Die Rechercheure hätten Augenzeugen befragt, hieß es in dem Bericht weiter, offizielle Dokumente wie den Autopsiebericht sowie Fotos ausgewertet. Gulzar sei durch eine Kugel getötet worden, die zu den Schnellfeuergewehren der griechischen Soldaten passe, die vor Ort eingesetzt waren. Nach Angaben aus Athen hatte der griechische Grenzschutz damals Blendgranaten und Tränengas eingesetzt, um die scharenweise heranwogenden Illegalen zurückzudrängen. (ts)

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Ein Kommentar

  1. Claus schreibt:

    Pakistaner sind überwiegend Wirtschaftsflüchtlinge. Warum wollen die (fast zu 100 % Muslime) ausgerechnet nach Euroa. Und wenn man sieht, dass diese Menschen gewaltsam versuchen (gleich doppelt illegal) in die EU zu gelangen, braucht man sich auch nicht zu wundern, dass so etwas passiert. So hart es auch klingen mag, sollten wir den Griechen dankbar dafür sein, dass die die EU-Außengrenzen schützen, auch, wenn es so manchem Gutmenschen nicht in den Kram passt.

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